Deskriptive Statistik

Ihre Reise in die Welt der Statistik startet nun und in diesem ersten Abschnitt wollen wir Statistik dazu nutzen um Beobachtungen zu beschreiben. Die deskriptive Statistik, auch beschreibende Statistik genannt, verfolgt dabei das Ziel unsere Realität, also das was beobachtet werden kann, in Zahlen zu beschreiben. Betrachten wir zum Beispiel zwei Personen, so können wir meist sagen ob eine Person größer ist als eine andere. Bei mehreren Personen können wir dabei noch differenzierte Unterschiede beobachten. Beispielsweise sind zwei Personen ungefähr gleich groß und eine dritte Person deutlich größer als die übrigen zwei. Statistik hilft uns nun solche beobachteten Verhältnisse (man spricht in der Wissenschaft von empirischen Relativen) durch Zahlen zu verdeutlichen. Hierbei wird es meist darum gehen eine große Menge an Beobachtungen (also z.B. die Größe von 100 oder 1000 Personen) übersichtlich und verständlich zusammenzufassen, so dass zentrale Tendenzen (z.B. der Mittelwert) aber auch Trends (z.B. viele sehr große oder kleine Menschen) verdeutlicht werden.  Dabei helfen uns Kennwerte, die Zahlen aggregieren, also zusammenfassen. Einen solchen Kennwert kennen Sie wahrscheinlich schon: Der Mittelwert (oder arithmetisches Mittel). Aber auch Häufigkeitstabellen oder grafische Darstellung sind gängige Methoden der deskriptiven Statistik um solche großen Datenmengen beherrschbar zu machen. Mit diesen Methoden wollen wir uns im folgenden Buchteil beschäftigen. Hierfür müssen wir uns jedoch zunächst der Frage widmen, wie denn Beobachtungen in Zahlen umgewandelt werden können.

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