{"id":1746,"date":"2023-04-12T14:26:55","date_gmt":"2023-04-12T12:26:55","guid":{"rendered":"http:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/?post_type=chapter&#038;p=1746"},"modified":"2025-11-05T08:45:58","modified_gmt":"2025-11-05T07:45:58","slug":"mittelwertsvergleiche-mit-r","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/chapter\/mittelwertsvergleiche-mit-r\/","title":{"rendered":"Mittelwertsvergleiche mit R"},"content":{"raw":"<h1>Mittelwertsvergleiche<\/h1>\r\n<div id=\"vorbereitung-2\" class=\"section level2 hasAnchor\">\r\n<h1>Vorbereitung<\/h1>\r\nDatensatz einlesen\r\n<div id=\"cb128\" class=\"sourceCode\">\r\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb128-1\"><span class=\"fu\">load<\/span>(<span class=\"st\">\"WPStudis.RData\"<\/span>)<\/span><\/code><\/pre>\r\n<\/div>\r\nWir schalten die wissenschaftliche Notation aus, damit uns auch alle Vor- und Nachkommastellen angezeigt werden (Diese werden sonst durch e+10 Notationen abgek\u00fcrzt)\r\n<div id=\"cb129\" class=\"sourceCode\">\r\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb129-1\"><span class=\"fu\">options<\/span>(<span class=\"at\">scipen =<\/span> <span class=\"dv\">999<\/span>)<\/span><\/code><\/pre>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<div id=\"t-tests-f\u00fcr-eine-stichprobe\" class=\"section level2 hasAnchor\">\r\n<h1>t-Tests f\u00fcr eine Stichprobe<\/h1>\r\nEin t-Test f\u00fcr eine Stichprobe ist ein statistischer Test, mit dem festgestellt werden kann, ob sich der Mittelwert einer Grundgesamtheit von einem bestimmten Wert (meist dem bekannten Mittelwert der Population) unterscheidet. Die Nullhypothese des t-Tests mit einer Stichprobe lautet, dass der Mittelwert der Stichprobe gleich dem Mittelwert der Grundgesamtheit ist. Die Alternativhypothese lautet, dass der Mittelwert der Stichprobe vom Mittelwert der Grundgesamtheit abweicht.\r\n\r\nBeim t-Test wird der berechnete t-Wert mit einem kritischen Wert aus der t-Verteilungstabelle auf der Grundlage des Stichprobenumfangs und des Signifikanzniveaus (Alpha) verglichen. Ist der berechnete t-Wert gr\u00f6\u00dfer als der kritische Wert, deutet dies darauf hin, dass der Mittelwert der Grundgesamtheit von dem angenommenen Wert abweicht, und die Nullhypothese wird verworfen. Wenn der berechnete t-Wert kleiner als der kritische Wert ist, deutet dies darauf hin, dass sich der Mittelwert der Grundgesamtheit nicht von dem hypothetischen Wert unterscheidet, und die Nullhypothese wird nicht zur\u00fcckgewiesen.\r\n\r\nIn R k\u00f6nnen Sie die Funktion t.test() verwenden, um einen t-Test f\u00fcr eine Stichprobe durchzuf\u00fchren. Sie ben\u00f6tigt mehrere Argumente wie den Datensatz, den Hypothesenwert, die Alternativhypothese und das Signifikanzniveau.\r\n\r\n<strong>Beispiel<\/strong>\r\nDie 18- bis 25-j\u00e4hrigen Frauen in Deutschland haben aktuell eine durchschnittliche Gr\u00f6\u00dfe von 166 Zentimetern. Wir wollen pr\u00fcfen, ob sich die weiblichen Studierenden im Datensatz vom Bundesdurchschnitt unterscheiden.\r\n\r\nZun\u00e4chst m\u00fcssen wir die Voraussetzungen pr\u00fcfen. Diese sind im Einstichproben-Fall:\r\n<ol style=\"list-style-type: decimal;\">\r\n \t<li>Intervallskalierung. Dies ist bei der Koerpergroesse gegeben<\/li>\r\n \t<li>Normalverteilung. Diese darf bei n&gt;30 nach dem zentralen Grenzwerttheorem f\u00fcr die Wahrscheinlichkeitsverteilung angenommen werden.<\/li>\r\n<\/ol>\r\nWir brauchen zun\u00e4chst eine Variable, die nur die weiblichen Studierenden enth\u00e4lt. Hierf\u00fcr nutzen wir die <em>which<\/em> Funktion in der Index Notation (eckige Klammern).\r\n<div id=\"cb130\" class=\"sourceCode\">\r\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb130-1\">WP_Studentinnen <span class=\"ot\">&lt;-<\/span> WPStudis<span class=\"sc\">$<\/span>F4_Koerpergroesse[<span class=\"fu\">which<\/span>(WPStudis<span class=\"sc\">$<\/span>F3_Geschlecht<span class=\"sc\">==<\/span><span class=\"st\">\"Weiblich\"<\/span>)]<\/span><\/code><\/pre>\r\n<\/div>\r\nNun k\u00f6nnen wir den t-Test durchf\u00fchren. Hierzu geben wir als erstes Argument die Variable an, gefolgt von \u201cmu\u201d, das f\u00fcr den Mittelwert der Population steht und dem griechischen \u00b5 (mi) entspicht. Dieser Wert muss bekannt sein, nur dann k\u00f6nnen wir einen t-Test f\u00fcr eine Stichprobe berechnen.\r\n<div id=\"cb131\" class=\"sourceCode\">\r\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb131-1\"><span class=\"fu\">t.test<\/span>(WP_Studentinnen, <span class=\"at\">mu=<\/span><span class=\"dv\">166<\/span>)<\/span>\r\n<span id=\"cb131-2\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb131-3\"><span class=\"do\">##  One Sample t-test<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb131-4\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb131-5\"><span class=\"do\">## data:  WP_Studentinnen<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb131-6\"><span class=\"do\">## t = 2.3598, df = 76, p-value = 0.02085<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb131-7\"><span class=\"do\">## alternative hypothesis: true mean is not equal to 166<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb131-8\"><span class=\"do\">## 95 percent confidence interval:<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb131-9\"><span class=\"do\">##  166.2553 169.0174<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb131-10\"><span class=\"do\">## sample estimates:<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb131-11\"><span class=\"do\">## mean of x <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb131-12\"><span class=\"do\">##  167.6364<\/span><\/span><\/code><\/pre>\r\n<\/div>\r\nDas Ergebnis ist ein t-Wert von 2,36 bei 76 Freiheitsgraden. Diesen Wert k\u00f6nnten Sie mit einem kritischen t-Wert vergleichen, den Sie in einer Tabelle der t-Verteilung finden (z. B. im Anhang unter www.satistikgrundlagen.de). Alternativ und deutlich einfacher ist die Interpretation des p-Werts. Ist der p-Wert kleiner als das gew\u00e4hlte Signifikanzniveau (in der Regel 0,05), k\u00f6nnen Sie die Nullhypothese, dass der Stichprobenmittelwert gleich dem Populations-Mittelwert ist, ablehnen. Da hier der Wert 0,02 ist, k\u00f6nnen wir also sagen, dass sich die weiblichen Studierenden im Datensatz hinsichtlich ihrer K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe signifikant vom Bundesdurchschnitt unterscheiden.\r\n<h1><strong>Einseitiger t-Test<\/strong><\/h1>\r\nBei einem einseitigen t-Test kann die Alternativhypothese als \u201ckleiner\u201d oder \u201cgr\u00f6\u00dfer\u201d angegeben werden, um die Richtung des Unterschieds zwischen dem Mittelwert der Grundgesamtheit und dem Stichproben-Wert anzugeben.\r\n\r\nWenn die Alternativhypothese als \u201cless\u201d angegeben wird, bedeutet dies, dass angenommen wird, dass der Mittelwert der Stichprobe kleiner ist als der Populations-Wert ist. Wenn die Alternativhypothese mit \u201cgreater\u201d angegeben wird, bedeutet dies, dass der Mittelwert der Stichprobe gr\u00f6\u00dfer als der Populations-Wert angenommen wird. In diesem Fall sucht der Test nach Beweisen daf\u00fcr, dass der Mittelwert der Stichprobe h\u00f6her ist als der Populations-Wert.\r\n\r\nSie k\u00f6nnen die Alternativhypothese in der t.test()-Funktion von R durch Verwendung des <em>alternative<\/em> Arguments angeben.\r\n\r\nWenn wir die Hypothese testen wollen, ob die WP-Studentinnen gr\u00f6\u00dfer sind als der Bundesdurchschnitt, geht das so:\r\n<div id=\"cb132\" class=\"sourceCode\">\r\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb132-1\"><span class=\"fu\">t.test<\/span>(WP_Studentinnen, <span class=\"at\">mu=<\/span><span class=\"dv\">166<\/span>, <span class=\"at\">alternative=<\/span><span class=\"st\">\"greater\"<\/span>)<\/span>\r\n<span id=\"cb132-2\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb132-3\"><span class=\"do\">##  One Sample t-test<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb132-4\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb132-5\"><span class=\"do\">## data:  WP_Studentinnen<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb132-6\"><span class=\"do\">## t = 2.3598, df = 76, p-value = 0.01043<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb132-7\"><span class=\"do\">## alternative hypothesis: true mean is greater than 166<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb132-8\"><span class=\"do\">## 95 percent confidence interval:<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb132-9\"><span class=\"do\">##  166.4817      Inf<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb132-10\"><span class=\"do\">## sample estimates:<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb132-11\"><span class=\"do\">## mean of x <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb132-12\"><span class=\"do\">##  167.6364<\/span><\/span><\/code><\/pre>\r\n<\/div>\r\nDer p-Wert des einseitigen Tests entspricht dem halben p-Wert des zweiseitigen Tests. Daher \u00e4ndert sich nichts an der Interpretation des Tests (siehe oben)\r\n\r\nEinseitige Tests sollten jedoch fundiert theoretisch begr\u00fcndet sein. Im Zweifel sollten Sie daher immer einen zweiseitigen Test durchf\u00fchren.\r\n\r\nIn diesem Video zeige ich, wie das in R funktioniert:\r\n<div class=\"vembedr\" align=\"center\">\r\n<div><iframe src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/GYbhi238jEI\" width=\"533\" height=\"300\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\" data-external=\"1\"><\/iframe><\/div>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<div id=\"\u00fcbung-4.1\" class=\"section level2 hasAnchor\">\r\n<h1>\u00dcbung<\/h1>\r\nF\u00fchren Sie einen einseitigen Hypothesentest f\u00fcr die Hypothese durch: Studierende brauchen ein groesseres Einkommen zum Gl\u00fccklichsein, als die Population. Der Mittelwert des Einkommens zum Gl\u00fccklichsein in der Population wurde in einer repr\u00e4sentativen Befragung ermittelt: 1.620 EUR.\r\n\r\nWie w\u00e4re das Ergebnis, wenn wir zweiseitig testen?\r\n\r\nDie L\u00f6sung zu dieser \u00dcbungsaufgabe gibt es im neuen Buch<a href=\"https:\/\/amzn.to\/3MLBUb8\"> Statistik mit R &amp; RStudio<\/a>.\r\n\r\n<a href=\"https:\/\/amzn.to\/3MLBUb8\"><img class=\"alignnone size-full wp-image-1822\" src=\"http:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2023\/04\/rbuch_amz3.png\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"577\" \/><\/a>\r\n\r\n<\/div>\r\n<div id=\"t-tests-f\u00fcr-unabh\u00e4ngige-stichproben\" class=\"section level2 hasAnchor\">\r\n<h1>t-Tests f\u00fcr unabh\u00e4ngige Stichproben<\/h1>\r\nEin unabh\u00e4ngiger t-Test ist ein statistisches Verfahren, mit dem festgestellt werden kann, ob ein signifikanter Unterschied zwischen den Mittelwerten zweier unabh\u00e4ngiger Gruppen besteht. Er wird verwendet, um die Mittelwerte zweier Datengruppen zu vergleichen und festzustellen, ob es einen statistisch signifikanten Unterschied zwischen den Mittelwerten der beiden Gruppen gibt. Der t-Test setzt voraus, dass die Daten metrisch skaliert sind und in beiden Gruppen normal verteilt sind. Zudem m\u00fcssen die Varianzen der beiden Gruppen gleich sein, also Varianzhomogenit\u00e4t vorliegen.\r\n\r\n<strong>Beispiel<\/strong>\r\n\r\nWir wollen herausfinden, ob sich die Zufriedenheit (F21_01_Zufriedenheit_Leben) zwischen Studierenden, die Single sind und Studierenden, die in einer Partnerschaft leben, unterscheidet (F19_Partnerschaft)\r\n\r\n<strong>Deskriptive Analyse<\/strong>\r\n\r\nWir wollen zun\u00e4chst deskriptiv betrachten, ob sich die Mittelwerte in beiden Gruppen unterscheiden.\r\n\r\nMit der <em>tapply<\/em> Funktion k\u00f6nnen wir die Mittelwerte tabellarisch vergleichen.\r\n<div id=\"cb133\" class=\"sourceCode\">\r\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb133-1\"><span class=\"fu\">tapply<\/span>(WPStudis<span class=\"sc\">$<\/span>F21_01_Zufriedenheit_Leben,WPStudis<span class=\"sc\">$<\/span>F19_Partnerschaft, mean, <span class=\"at\">na.rm =<\/span> <span class=\"cn\">TRUE<\/span>)<\/span>\r\n<span id=\"cb133-2\"><span class=\"do\">##     Nein       JA <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb133-3\"><span class=\"do\">## 3.736842 4.058824<\/span><\/span><\/code><\/pre>\r\n<\/div>\r\nAusf\u00fchrlichere Variante aus dem <em>psych<\/em> Paket:\r\n<div id=\"cb134\" class=\"sourceCode\">\r\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb134-1\"><span class=\"fu\">library<\/span>(psych)<\/span>\r\n<span id=\"cb134-2\"><span class=\"fu\">describeBy<\/span>(WPStudis<span class=\"sc\">$<\/span>F21_01_Zufriedenheit_Leben,WPStudis<span class=\"sc\">$<\/span>F19_Partnerschaft, <span class=\"at\">mat=<\/span><span class=\"cn\">TRUE<\/span>)<\/span>\r\n<span id=\"cb134-3\"><span class=\"do\">##     item group1 vars  n     mean        sd median  trimmed mad min<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb134-4\"><span class=\"do\">## X11    1   Nein    1 38 3.736842 0.8909215      4 3.812500   0   1<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb134-5\"><span class=\"do\">## X12    2     JA    1 51 4.058824 0.6453453      4 4.097561   0   1<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb134-6\"><span class=\"do\">##     max range       skew  kurtosis         se<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb134-7\"><span class=\"do\">## X11   5     4 -0.8232281 0.8565148 0.14452655<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb134-8\"><span class=\"do\">## X12   5     4 -1.8008958 8.1210900 0.09036642<\/span><\/span><\/code><\/pre>\r\n<\/div>\r\n<strong>Voraussetzungen pr\u00fcfen<\/strong>\r\n\r\n<strong>Skalenniveau<\/strong>\r\nZufriedenheit mit dem Leben k\u00f6nnte auch als ordinal skaliert betrachtet werden, da es nur f\u00fcnf verschiedene Auspr\u00e4gungen hat (0 = sehr unzufrieden bis 5 = sehr zufrieden). Da solche Skalen in der Praxis oft als intervallskaliert angenommen werden (per Fiat messung), machen wir es im Folgenden auch so.\r\n\r\n<strong>Normalit\u00e4t<\/strong>\r\n\r\nAlternativen zur Pr\u00fcfung auf Normalit\u00e4t:\r\n<ol style=\"list-style-type: decimal;\">\r\n \t<li>Histogramm der Verteilung der beiden Gruppen anzeigen lassen, um die Normalit\u00e4t der Daten optisch zu beurteilen<\/li>\r\n \t<li>Einen Test der Verteilung durchf\u00fchren z. B. Kolmogorov-Smirnov-Test oder Shapiro-Wilk Test (<em>shapiro.test() <\/em>)<\/li>\r\n<\/ol>\r\nAufgrund der Gr\u00f6\u00dfe der Stichprobe jedoch in diesem Fall vernachl\u00e4ssigbar. Da beide Gruppen gr\u00f6\u00dfer als n&gt;30 sind, kann die Normalverteilung der Wahrscheinlichkeitsverteilung nach dem zentralen Grenzwerttheorem angenommen werden.\r\n\r\nHinweis: Aktuelle Forschung zeigt zunehmend, dass der T-Test auch bei Stichprobengr\u00f6\u00dfen unter 30 bei moderater Nicht-Normalit\u00e4t verl\u00e4sslich ist, solange keine ausgepr\u00e4gten Ausrei\u00dfer bestehen, und erzielt in der Regel eine h\u00f6here Power als der Wilcoxon-Test.[footnote]<strong data-start=\"1011\" data-end=\"1062\">Rasch, D., Kubinger, K. D., &amp; Moder, K. (2011).<\/strong> \u201cThe two-sample t test: Pre-testing its assumptions does not pay off.\u201d <em data-start=\"1134\" data-end=\"1154\">Statistical Papers<\/em>, 52(1), 219\u2013231.[\/footnote]\r\n<div id=\"cb135\" class=\"sourceCode\">\r\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb135-1\"><span class=\"fu\">table<\/span> (WPStudis<span class=\"sc\">$<\/span>F19_Partnerschaft)<\/span>\r\n<span id=\"cb135-2\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb135-3\"><span class=\"do\">## Nein   JA <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb135-4\"><span class=\"do\">##   39   52<\/span><\/span><\/code><\/pre>\r\n<\/div>\r\n<strong>Varianzhomogenit\u00e4t<\/strong>\r\n\r\nWir haben schon verschiedene Methoden kennengelernt, Mittelwerte und Varianzen grafisch zu vergleichen. Zum Beispiel mit Boxplots.\r\n<div id=\"cb136\" class=\"sourceCode\">\r\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb136-1\"><span class=\"fu\">boxplot<\/span>(F21_01_Zufriedenheit_Leben <span class=\"sc\">~<\/span> F19_Partnerschaft, <span class=\"at\">data=<\/span>WPStudis)<\/span><\/code><\/pre>\r\n<\/div>\r\n<img src=\"http:\/\/statistikgrundlagen.de\/_main_files\/figure-html\/unnamed-chunk-159-1.png\" width=\"672\" \/>\r\n\r\nBesser als die grafische Analyse ist hier der Levene-Test als objektives Entscheidungskriterium f\u00fcr die Varianzhomogenit\u00e4t.\r\n\r\nHierzu nutzen wir die Funktion <em>leveneTest()<\/em> aus dem Paket <em>car<\/em>, welches wir nat\u00fcrlich zun\u00e4chst laden m\u00fcssen.\r\n\r\nDie Notation entspricht dem t-Test: AV ~ UV (also Gruppe\/Bedingung). Beim Levene-Test wird auf Varianzhomogenit\u00e4t geprueft und das Ergebnis sollte <strong>nicht<\/strong> signifikant werden. Wenn das Ergebnis signifikant wird, dann sollte im n\u00e4chsten Schritt ein t-Test mit sogenannter Welch-Korrektur durchgef\u00fchrt werden.\r\n\r\nF\u00fchren wir nun den Test f\u00fcr unser Beispiel durch.\r\n<div id=\"cb137\" class=\"sourceCode\">\r\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb137-1\"><span class=\"fu\">library<\/span>(car)<\/span>\r\n<span id=\"cb137-2\"><span class=\"fu\">leveneTest<\/span>(F21_01_Zufriedenheit_Leben <span class=\"sc\">~<\/span> F19_Partnerschaft, <span class=\"at\">data=<\/span>WPStudis) <\/span>\r\n<span id=\"cb137-3\"><span class=\"do\">## Levene's Test for Homogeneity of Variance (center = median)<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb137-4\"><span class=\"do\">##       Df F value  Pr(&gt;F)  <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb137-5\"><span class=\"do\">## group  1  4.2869 0.04137 *<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb137-6\"><span class=\"do\">##       87                  <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb137-7\"><span class=\"do\">## ---<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb137-8\"><span class=\"do\">## Signif. codes:  0 '***' 0.001 '**' 0.01 '*' 0.05 '.' 0.1 ' ' 1<\/span><\/span><\/code><\/pre>\r\n<\/div>\r\nAuf dem \u00fcblichen Signifikanzniveau von 0,05 wird der Levene-Test hier signifikant. Wir m\u00fcssen also im Folgenden darauf achten, dass wir den t-Test durchf\u00fchren, der keine Varianzhomogenit\u00e4t voraussetzt (Welch-Korrektur).\r\n\r\n<strong>t-Test durchf\u00fchren<\/strong>\r\n\r\nHinweis: <em>var.equal=FALSE<\/em> (also die korrigierte Version) ist die Voreinstellung - d.\u00a0h. wir brauchen keinen zus\u00e4tzlichen Befehl. Wenn Varianzhomogenit\u00e4t vorliegt, kann der klassische t-Test mit dem Argument <em>var.equal=TRUE<\/em> angefordert werden.\r\n<div id=\"cb138\" class=\"sourceCode\">\r\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb138-1\"><span class=\"fu\">t.test<\/span>(F21_01_Zufriedenheit_Leben <span class=\"sc\">~<\/span> F19_Partnerschaft, <span class=\"at\">data=<\/span>WPStudis) <\/span>\r\n<span id=\"cb138-2\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb138-3\"><span class=\"do\">##  Welch Two Sample t-test<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb138-4\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb138-5\"><span class=\"do\">## data:  F21_01_Zufriedenheit_Leben by F19_Partnerschaft<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb138-6\"><span class=\"do\">## t = -1.889, df = 64.311, p-value = 0.0634<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb138-7\"><span class=\"do\">## alternative hypothesis: true difference in means between group Nein and group JA is not equal to 0<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb138-8\"><span class=\"do\">## 95 percent confidence interval:<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb138-9\"><span class=\"do\">##  -0.66246744  0.01850459<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb138-10\"><span class=\"do\">## sample estimates:<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb138-11\"><span class=\"do\">## mean in group Nein   mean in group JA <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb138-12\"><span class=\"do\">##           3.736842           4.058824<\/span><\/span><\/code><\/pre>\r\n<\/div>\r\nWir erhalten einen t-Wert von -1.889 bei 64,3 Freiheitsgraden. Die ungeraden Freiheitsgrade entstehen dabei durch die Welch-Korrektur. Der p-Wert liegt bei 0.06 und wir k\u00f6nnen daher beim \u00fcblichen Signifikanzniveau von 0.05 die Nullhypothese nicht ablehnen. Der Test wird nicht signifikant und wir k\u00f6nnen also nicht sagen, dass sich Studierende, die Single sind und solche, die in Partnerschaft leben, hinsichtlich ihrer Lebenszufriedenheit unterscheiden.\r\n<h1><strong>Effektst\u00e4rke berechnen<\/strong><\/h1>\r\nIn diesem Beispiel wird der Test nicht signifikant, daher w\u00fcrden wir hier auch keine Effektst\u00e4rke berechnen. Grunds\u00e4tzlich ist die Berechnung der Effektgr\u00f6\u00dfe nach einem t-Test jedoch wichtig, weil sie eine Sch\u00e4tzung der Gr\u00f6\u00dfe des Unterschieds zwischen den Mittelwerten zweier Gruppen liefert und es Ihnen erm\u00f6glicht, die Ergebnisse des t-Tests in den Kontext der praktischen Bedeutung des Unterschieds zu stellen.\r\n\r\nEffektgr\u00f6\u00dfenma\u00dfe wie Cohen\u2019s d k\u00f6nnen nach einem t-Test berechnet werden, um Ihnen eine Vorstellung von der Gr\u00f6\u00dfe des Unterschieds zwischen den Mittelwerten der verglichenen Gruppen zu geben. Eine kleine Effektgr\u00f6\u00dfe kann beispielsweise darauf hindeuten, dass der t-Test zwar einen statistisch signifikanten Unterschied zwischen den Gruppen gefunden hat, der Unterschied jedoch praktisch nicht signifikant ist. Andererseits kann eine gro\u00dfe Effektgr\u00f6\u00dfe darauf hinweisen, dass der Unterschied zwischen den Gruppen sowohl statistisch signifikant als auch praktisch bedeutsam ist.\r\n<h1><strong>Effektgroesse Cohens d<\/strong><\/h1>\r\nAm einfachsten kann die Effektst\u00e4rke Cohens d mit dem Paket <em>effsize<\/em> und die Funktion <em>cohen.d()<\/em> bestimmt werden.\r\n\r\nDa es die Funktion <em>cohen.d()<\/em> auch im Paket <em>psych<\/em> gibt bestimmen wir hier mit \u201ceffsize::\u201d welches Paket genutzt werden soll.\r\n<div id=\"cb139\" class=\"sourceCode\">\r\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb139-1\"><span class=\"fu\">library<\/span>(effsize)<\/span>\r\n<span id=\"cb139-2\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb139-3\"><span class=\"do\">## Attache Paket: 'effsize'<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb139-4\"><span class=\"do\">## Das folgende Objekt ist maskiert 'package:psych':<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb139-5\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb139-6\"><span class=\"do\">##     cohen.d<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb139-7\">effsize<span class=\"sc\">::<\/span><span class=\"fu\">cohen.d<\/span>(<span class=\"at\">d =<\/span> WPStudis<span class=\"sc\">$<\/span>F21_01_Zufriedenheit_Leben, <span class=\"at\">f =<\/span> WPStudis<span class=\"sc\">$<\/span>F19_Partnerschaft, <span class=\"at\">na.rm=<\/span><span class=\"cn\">TRUE<\/span>)<\/span>\r\n<span id=\"cb139-8\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb139-9\"><span class=\"do\">## Cohen's d<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb139-10\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb139-11\"><span class=\"do\">## d estimate: -0.4239098 (small)<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb139-12\"><span class=\"do\">## 95 percent confidence interval:<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb139-13\"><span class=\"do\">##       lower       upper <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb139-14\"><span class=\"do\">## -0.85450654  0.00668704<\/span><\/span><\/code><\/pre>\r\n<\/div>\r\nHierbei gibt <em>d<\/em> die abh\u00e4ngige Variable und <em>f<\/em> die unabh\u00e4ngige Variable oder gruppierungs Variable an.\r\n\r\nNach Cohen (1988) ergibt d = 0.2 einen kleinen Effekt, d=0.5 einen mittleren und ab d=0.8 einen starken Effekt. Wir haben hier also einen kleinen Effekt vorliegen.\r\n\r\nAlternativ kann die Effektst\u00e4rke auch mit dem Paket <em>MBESS<\/em> und der Funktion <em>ci.smd<\/em> ermittelt werden. Hierzu m\u00fcssen Sie als Argumente die beiden Gruppengr\u00f6\u00dfen eingeben.\r\n<div id=\"cb140\" class=\"sourceCode\">\r\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb140-1\"><span class=\"fu\">library<\/span>(MBESS)<\/span>\r\n<span id=\"cb140-2\"><span class=\"fu\">ci.smd<\/span>(<span class=\"at\">ncp=<\/span>t, <span class=\"at\">n.1=<\/span><span class=\"dv\">39<\/span>, <span class=\"at\">n.2=<\/span><span class=\"dv\">52<\/span>)<\/span>\r\n<span id=\"cb140-3\"><span class=\"do\">## $Lower.Conf.Limit.smd<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb140-4\"><span class=\"do\">## [1] -0.8379832<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb140-5\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb140-6\"><span class=\"do\">## $smd<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb140-7\"><span class=\"do\">## [1] -0.4194227<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb140-8\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb140-9\"><span class=\"do\">## $Upper.Conf.Limit.smd<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb140-10\"><span class=\"do\">## [1] 0.001442555<\/span><\/span><\/code><\/pre>\r\n<\/div>\r\n<h1><strong>Effektgroesse r<\/strong><\/h1>\r\nUm die Effekt-St\u00e4rke ohne ein Package zu berechnen k\u00f6nnen wir einfach direkt die Formel der Effekt-groesse in R eingeben.\r\n\r\nDie Formel lautet: r &lt;- sqrt(t<sup>2\/(t<\/sup>2+df))\r\n<div id=\"cb141\" class=\"sourceCode\">\r\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb141-1\">t<span class=\"ot\">&lt;-<\/span><span class=\"sc\">-<\/span><span class=\"fl\">1.98<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb141-2\">df<span class=\"ot\">&lt;-<\/span><span class=\"dv\">87<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb141-3\">r <span class=\"ot\">&lt;-<\/span> <span class=\"fu\">sqrt<\/span>(t<span class=\"sc\">^<\/span><span class=\"dv\">2<\/span><span class=\"sc\">\/<\/span>(t<span class=\"sc\">^<\/span><span class=\"dv\">2<\/span><span class=\"sc\">+<\/span>df))<\/span>\r\n<span id=\"cb141-4\"><span class=\"fu\">round<\/span>(r, <span class=\"dv\">3<\/span>)<\/span>\r\n<span id=\"cb141-5\"><span class=\"do\">## [1] 0.208<\/span><\/span><\/code><\/pre>\r\n<\/div>\r\nNach Cohen (1988) indiziert r = 0.1 einen kleinen Effekt, r=0.3 einen mittleren und r=0.5 einen starken Effekt (Entspricht dem Korrelationskoeffizienten r).\r\n\r\nDie Effektst\u00e4rke kann man \u00fcbrigens auch einfacher berechnen,Sie entspricht der Punktbiserialen Korrelation, also der Pearson Korrelation zwischen den Variablen:\r\n<div id=\"cb142\" class=\"sourceCode\">\r\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb142-1\"><span class=\"fu\">cor<\/span>(WPStudis<span class=\"sc\">$<\/span>F21_01_Zufriedenheit_Leben,<span class=\"fu\">as.numeric<\/span>(WPStudis<span class=\"sc\">$<\/span>F19_Partnerschaft), <span class=\"at\">use=<\/span><span class=\"st\">\"complete.obs\"<\/span>, <span class=\"at\">method=<\/span><span class=\"st\">\"pearson\"<\/span>)<\/span>\r\n<span id=\"cb142-2\"><span class=\"do\">## [1] 0.2074638<\/span><\/span><\/code><\/pre>\r\n<\/div>\r\nIn diesem Video zeige ich wie das in R funktioniert:\r\n<div class=\"vembedr\" align=\"center\">\r\n<div><iframe src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/9FJt9o_scbE\" width=\"533\" height=\"300\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\" data-external=\"1\"><\/iframe><\/div>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<div id=\"\u00fcbung-4.2\" class=\"section level2 hasAnchor\">\r\n<h1>\u00dcbung<\/h1>\r\nNutzen Sie hierf\u00fcr die Daten \u201canorexia\u201d (Magersucht) aus dem Package \u201cMASS\u201d.\r\n<div id=\"cb143\" class=\"sourceCode\">\r\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb143-1\"><span class=\"fu\">library<\/span>(MASS)<\/span>\r\n<span id=\"cb143-2\">anorexia<\/span>\r\n<span id=\"cb143-3\"><span class=\"do\">##    Treat Prewt Postwt<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-4\"><span class=\"do\">## 1   Cont  80.7   80.2<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-5\"><span class=\"do\">## 2   Cont  89.4   80.1<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-6\"><span class=\"do\">## 3   Cont  91.8   86.4<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-7\"><span class=\"do\">## 4   Cont  74.0   86.3<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-8\"><span class=\"do\">## 5   Cont  78.1   76.1<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-9\"><span class=\"do\">## 6   Cont  88.3   78.1<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-10\"><span class=\"do\">## 7   Cont  87.3   75.1<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-11\"><span class=\"do\">## 8   Cont  75.1   86.7<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-12\"><span class=\"do\">## 9   Cont  80.6   73.5<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-13\"><span class=\"do\">## 10  Cont  78.4   84.6<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-14\"><span class=\"do\">## 11  Cont  77.6   77.4<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-15\"><span class=\"do\">## 12  Cont  88.7   79.5<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-16\"><span class=\"do\">## 13  Cont  81.3   89.6<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-17\"><span class=\"do\">## 14  Cont  78.1   81.4<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-18\"><span class=\"do\">## 15  Cont  70.5   81.8<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-19\"><span class=\"do\">## 16  Cont  77.3   77.3<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-20\"><span class=\"do\">## 17  Cont  85.2   84.2<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-21\"><span class=\"do\">## 18  Cont  86.0   75.4<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-22\"><span class=\"do\">## 19  Cont  84.1   79.5<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-23\"><span class=\"do\">## 20  Cont  79.7   73.0<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-24\"><span class=\"do\">## 21  Cont  85.5   88.3<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-25\"><span class=\"do\">## 22  Cont  84.4   84.7<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-26\"><span class=\"do\">## 23  Cont  79.6   81.4<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-27\"><span class=\"do\">## 24  Cont  77.5   81.2<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-28\"><span class=\"do\">## 25  Cont  72.3   88.2<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-29\"><span class=\"do\">## 26  Cont  89.0   78.8<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-30\"><span class=\"do\">## 27   CBT  80.5   82.2<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-31\"><span class=\"do\">## 28   CBT  84.9   85.6<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-32\"><span class=\"do\">## 29   CBT  81.5   81.4<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-33\"><span class=\"do\">## 30   CBT  82.6   81.9<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-34\"><span class=\"do\">## 31   CBT  79.9   76.4<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-35\"><span class=\"do\">## 32   CBT  88.7  103.6<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-36\"><span class=\"do\">## 33   CBT  94.9   98.4<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-37\"><span class=\"do\">## 34   CBT  76.3   93.4<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-38\"><span class=\"do\">## 35   CBT  81.0   73.4<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-39\"><span class=\"do\">## 36   CBT  80.5   82.1<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-40\"><span class=\"do\">## 37   CBT  85.0   96.7<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-41\"><span class=\"do\">## 38   CBT  89.2   95.3<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-42\"><span class=\"do\">## 39   CBT  81.3   82.4<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-43\"><span class=\"do\">## 40   CBT  76.5   72.5<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-44\"><span class=\"do\">## 41   CBT  70.0   90.9<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-45\"><span class=\"do\">## 42   CBT  80.4   71.3<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-46\"><span class=\"do\">## 43   CBT  83.3   85.4<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-47\"><span class=\"do\">## 44   CBT  83.0   81.6<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-48\"><span class=\"do\">## 45   CBT  87.7   89.1<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-49\"><span class=\"do\">## 46   CBT  84.2   83.9<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-50\"><span class=\"do\">## 47   CBT  86.4   82.7<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-51\"><span class=\"do\">## 48   CBT  76.5   75.7<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-52\"><span class=\"do\">## 49   CBT  80.2   82.6<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-53\"><span class=\"do\">## 50   CBT  87.8  100.4<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-54\"><span class=\"do\">## 51   CBT  83.3   85.2<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-55\"><span class=\"do\">## 52   CBT  79.7   83.6<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-56\"><span class=\"do\">## 53   CBT  84.5   84.6<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-57\"><span class=\"do\">## 54   CBT  80.8   96.2<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-58\"><span class=\"do\">## 55   CBT  87.4   86.7<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-59\"><span class=\"do\">## 56    FT  83.8   95.2<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-60\"><span class=\"do\">## 57    FT  83.3   94.3<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-61\"><span class=\"do\">## 58    FT  86.0   91.5<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-62\"><span class=\"do\">## 59    FT  82.5   91.9<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-63\"><span class=\"do\">## 60    FT  86.7  100.3<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-64\"><span class=\"do\">## 61    FT  79.6   76.7<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-65\"><span class=\"do\">## 62    FT  76.9   76.8<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-66\"><span class=\"do\">## 63    FT  94.2  101.6<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-67\"><span class=\"do\">## 64    FT  73.4   94.9<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-68\"><span class=\"do\">## 65    FT  80.5   75.2<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-69\"><span class=\"do\">## 66    FT  81.6   77.8<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-70\"><span class=\"do\">## 67    FT  82.1   95.5<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-71\"><span class=\"do\">## 68    FT  77.6   90.7<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-72\"><span class=\"do\">## 69    FT  83.5   92.5<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-73\"><span class=\"do\">## 70    FT  89.9   93.8<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-74\"><span class=\"do\">## 71    FT  86.0   91.7<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-75\"><span class=\"do\">## 72    FT  87.3   98.0<\/span><\/span><\/code><\/pre>\r\n<\/div>\r\nIn Spalte \u201cTreat\u201d wird angegeben, ob die Person der Kontrollgruppe \u201cCont\u201d, der Gruppe mit Cognitive Behavioural Treatment \u201cCBT\u201d oder der Gruppe mit Familiy Treatment \u201cFT\u201d angeh\u00f6rt. Aufgabe: Ermitteln Sie, ob das Cognitive Behavioural Treatment im Vergleich zur Kontrollgruppe einen Effekt zeigt.\r\n\r\nDie dritte Gruppe k\u00f6nnen wir aus den Daten l\u00f6schen:\r\n<div id=\"cb144\" class=\"sourceCode\">\r\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb144-1\">anorexia_two <span class=\"ot\">&lt;-<\/span> anorexia[anorexia<span class=\"sc\">$<\/span>Treat<span class=\"sc\">==<\/span><span class=\"st\">\"CBT\"<\/span> <span class=\"sc\">|<\/span> anorexia<span class=\"sc\">$<\/span>Treat<span class=\"sc\">==<\/span><span class=\"st\">\"Cont\"<\/span>,]<\/span>\r\n<span id=\"cb144-2\">anorexia_two<span class=\"sc\">$<\/span>Treat<span class=\"ot\">&lt;-<\/span><span class=\"fu\">factor<\/span>(anorexia_two<span class=\"sc\">$<\/span>Treat)<\/span><\/code><\/pre>\r\n<\/div>\r\nHinweis: Nutzen Sie hierzu die Gewichtsdifferenz. Diese m\u00fcssen Sie berechnen.\r\n\r\nDie L\u00f6sung zu dieser \u00dcbungsaufgabe gibt es im neuen Buch<a href=\"https:\/\/amzn.to\/3MLBUb8\"> Statistik mit R &amp; RStudio<\/a>.\r\n\r\n<a href=\"https:\/\/amzn.to\/3MLBUb8\"><img class=\"alignnone size-full wp-image-1822\" src=\"http:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2023\/04\/rbuch_amz1.png\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"577\" \/><\/a>\r\n\r\n<\/div>\r\n<div id=\"t-test-fuer-abh\u00e4ngige-stichproben\" class=\"section level2 hasAnchor\">\r\n<h1>t-Test f\u00fcr abh\u00e4ngige Stichproben<\/h1>\r\nEin t-Test fuer abh\u00e4ngige Stichproben (auch abh\u00e4ngiger t-Test) ist ein statistischer Test zum Vergleich der Mittelwerte von zwei abh\u00e4ngigen Stichproben. Eine abh\u00e4ngige Stichprobe bedeutet meist, dass die gleichen Personen mehrmals gefragt oder getestet werden (sog. Messwiederholungs-Design). Der Test wird verwendet, wenn Sie wissen m\u00f6chten, ob die Mittelwerte zweier abh\u00e4ngiger Gruppen bzw. zweier Messzeitpunkte unterschiedlich sind. Sie k\u00f6nnten beispielsweise einen gepaarten t-Test verwenden, um festzustellen, ob der Mittelwertunterschied beim Blutdruck zwischen zwei Patientengruppen vor und nach einer Behandlung statistisch signifikant ist.\r\n\r\nUm einen gepaarten t-Test in R durchzuf\u00fchren, k\u00f6nnen Sie die Funktion t.test() verwenden. Die grundlegende Syntax ist identisch mit dem unabh\u00e4ngigen t-Test, nur dass zus\u00e4tzlich das Argument <em>paired=TRUE<\/em> verwendet wird.\r\n\r\n<\/div>\r\n<div id=\"\u00fcbung-13\" class=\"section level2 hasAnchor\">\r\n<h1>\u00dcbung<\/h1>\r\nSie wollen die Wirksamkeit einer neuen Wunderpille zur Steigerung der Trinkfestigkeit \u00fcberpr\u00fcfen.\r\n\r\nDiese Pille gibt es \u00fcbrigens wirklich. In folgendem Video gibt es mehr Informationen zu der Wunderpille und wie diese wirklich klinisch getestet wurden. Die folgenden Daten sind jedoch frei erfunden.\r\n<div class=\"vembedr\" align=\"center\">\r\n<div><iframe src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/I3srIrKCXxE\" width=\"533\" height=\"300\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\" data-external=\"1\"><\/iframe><\/div>\r\n<\/div>\r\nSie entsenden eine Gruppe von 10 Personen an zwei Abenden auf den Stuttgarter Wasen und messen jeweils die getrunkene Menge Bier in Millilitern. Beim ersten Besuch erhalten 5 Personen die Pille und 5 nicht. Beim zweiten Besuch erhalten jeweils die anderen 5 die Pille.\r\n\r\nDaten einlesen:\r\n<div id=\"cb145\" class=\"sourceCode\">\r\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb145-1\">Wunderpille<span class=\"ot\">&lt;-<\/span><span class=\"fu\">read.csv2<\/span>(<span class=\"at\">file=<\/span><span class=\"st\">\"Wunderpille.csv\"<\/span>)<\/span><\/code><\/pre>\r\n<\/div>\r\nAchtung, wenn die Daten der Gruppen in zwei unterschiedlichen Spalten vorliegt (wide-Format), ist die Notation des t-Tests: <em>t.test(gruppe1, gruppe2, paired=TRUE)<\/em>\r\n\r\nFrage 1: Warum ist dieses Versuchsdesign besser als ein Test mit unabh\u00e4ngigen Gruppen?\r\n\r\nFrage 2: F\u00fchren Sie einen t-Test durch, um die Frage zu beantworten, ob die Pille einen Effekt hat (Schritte von oben beachten)\r\n\r\nFrage 3: Wie w\u00e4re das Ergebnis, wenn wir gerichtet getestet h\u00e4tten (Wir gehen davon aus, dass die Pille wirkt)?\r\n\r\nDie L\u00f6sung zu dieser \u00dcbungsaufgabe gibt es im neuen Buch<a href=\"https:\/\/amzn.to\/3MLBUb8\"> Statistik mit R &amp; RStudio<\/a>.\r\n\r\n<a href=\"https:\/\/amzn.to\/3MLBUb8\"><img class=\"alignnone size-full wp-image-1822\" src=\"http:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2023\/04\/rbuch_amz3.png\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"577\" \/><\/a>\r\n\r\n<\/div>\r\n<div id=\"ermittlung-der-notwendigen-stichprobengr\u00f6\u00dfe-bei-t-tests\" class=\"section level2 hasAnchor\">\r\n<h1>Ermittlung der notwendigen Stichprobengr\u00f6\u00dfe bei t-Tests<\/h1>\r\nNehmen wir an, Sie haben ein fiebersenkendes Medikament entwickelt. Dieses senkt das Fieber in ersten (Selbst-?)Versuchen um 2\u00b0Celsius. Die gepoolte Standardabweichung der K\u00f6rpertemperatur betr\u00e4gt 1,6\u00b0C. Die erwartete Effektgr\u00f6\u00dfe ist also ein Cohens d = 1,25 (Berechnung 2\/1,6 = 1,25)\r\n\r\nWie viele Probanden brauchen Sie f\u00fcr einen klinischen Test mit zwei Stichproben (Kontrollgruppe und Experimentalgruppe) bei einem Signifikanzniveau von 5 %?\r\n\r\nHierf\u00fcr nutzen wir den Power-Test <em>pwr.t.test<\/em> aus dem Paket <em>pwr<\/em>. Diese wird verwendet, um eine Power-Analyse f\u00fcr einen t-Test durchzuf\u00fchren. Die Power-Analyse ist eine statistische Methode zur Bestimmung des Stichprobenumfangs, der erforderlich ist, um einen statistisch signifikanten Unterschied zwischen zwei Gruppen mit einem bestimmten Vertrauensniveau festzustellen. Sie hilft dabei, die Wahrscheinlichkeit zu bestimmen, dass eine Studie einen echten Unterschied einer bestimmten Gr\u00f6\u00dfenordnung zwischen zwei Gruppen aufdeckt, falls dieser tats\u00e4chlich existiert.\r\n\r\nDie grundlegende Syntax f\u00fcr die Funktion <em>pwr.t.test()<\/em> lautet:\r\n\r\npwr.t.test(d = effect_size, sig.level = significance_level, power = desired_power, type = \u201ctwo.sample\u201d, alternative = \u201ctwo.sided\u201d)\r\n\r\nWobei gilt\r\n<ul>\r\n \t<li>d: ist die Effektgr\u00f6\u00dfe, die ein Ma\u00df f\u00fcr die Gr\u00f6\u00dfe des Unterschieds zwischen den Mittelwerten der beiden Gruppen ist.<\/li>\r\n \t<li>sig.level: ist das Signifikanzniveau, das in der Regel auf 0,05 festgelegt ist.<\/li>\r\n \t<li>Power: ist die gew\u00fcnschte Testst\u00e4rke, die in der Regel auf 0,80 festgelegt ist.\r\nTyp: ist der Testtyp, eingestellt auf \u201czwei.Stichproben\u201d f\u00fcr einen t-Test mit zwei Stichproben.\r\nAlternative: ist die Alternativhypothese, die auf \u201czweiseitig\u201d oder \u201cgr\u00f6\u00dfer\u201d oder \u201ckleiner\u201d eingestellt wird.<\/li>\r\n<\/ul>\r\nHier nun mit unseren Zahlen.\r\n<div id=\"cb146\" class=\"sourceCode\">\r\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb146-1\"><span class=\"fu\">library<\/span>(pwr)<\/span>\r\n<span id=\"cb146-2\"><span class=\"fu\">pwr.t.test<\/span>(<span class=\"at\">d=<\/span><span class=\"fl\">1.25<\/span>,<span class=\"at\">sig.level=<\/span><span class=\"fl\">0.05<\/span>,<span class=\"at\">power=<\/span><span class=\"fl\">0.8<\/span>, <span class=\"at\">type=<\/span><span class=\"st\">\"two.sample\"<\/span>,<span class=\"at\">alternative=<\/span><span class=\"st\">\"two.sided\"<\/span>)<\/span>\r\n<span id=\"cb146-3\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb146-4\"><span class=\"do\">##      Two-sample t test power calculation <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb146-5\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb146-6\"><span class=\"do\">##               n = 11.0942<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb146-7\"><span class=\"do\">##               d = 1.25<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb146-8\"><span class=\"do\">##       sig.level = 0.05<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb146-9\"><span class=\"do\">##           power = 0.8<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb146-10\"><span class=\"do\">##     alternative = two.sided<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb146-11\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb146-12\"><span class=\"do\">## <\/span><span class=\"al\">NOTE<\/span><span class=\"do\">: n is number in *each* group<\/span><\/span><\/code><\/pre>\r\n<\/div>\r\nF\u00fcr den klinischen Test sollten beide Gruppen mehr als 11 Personen gro\u00df sein.\r\n\r\nRandbemerkung: Die Testst\u00e4rke von 0.8 bedeutet, dass wir mit einem Beta-Fehler von 20 % leben k\u00f6nnen. Gerade in der klinischen Forschung ist dies jedoch ein sehr kritischer Wert (z. B. wenn es darum geht, ein neues Medikament zu finden).\r\n\r\nIn diesem Video zeige ich, wie das in R funktioniert:\r\n<div class=\"vembedr\" align=\"center\">\r\n<div><iframe src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/N_gHuedaYHA\" width=\"533\" height=\"300\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\" data-external=\"1\"><\/iframe><\/div>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<div id=\"\u00fcbung-4.4\" class=\"section level2 hasAnchor\">\r\n<h1>\u00dcbung<\/h1>\r\nNehmen wir an Sie wissen, dass das Medikament das Fieber nur um 0,2 Grad senkt (und damit praktisch wirkungslos ist). K\u00f6nnten Sie dennoch einen signifikanten klinischen Test erreichen? Was m\u00fcssten Sie tun?\r\n\r\nDie L\u00f6sung zu dieser \u00dcbungsaufgabe gibt es im neuen Buch<a href=\"https:\/\/amzn.to\/3MLBUb8\"> Statistik mit R &amp; RStudio<\/a>.\r\n\r\n<\/div>\r\n<div id=\"ermittlung-von-kritischen-werten-und-p-werten\" class=\"section level2 hasAnchor\">\r\n<h1>Ermittlung von kritischen Werten und p-Werten<\/h1>\r\nUm zu einem Wert einer bekannten Verteilung (z,t,chi-quadrat) den zugeh\u00f6rigen p-Wert manuell zu ermitteln, gehen wir wie folgt vor:\r\n\r\nNehmen wir beispielhaft an, wir wollen in einem zweiseitigen t-Test mit 35 Freiheitsgraden den kritischen t-Wert bei einem Signifikanzniveau von 5 % ermitteln:\r\n<div id=\"cb147\" class=\"sourceCode\">\r\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb147-1\"><span class=\"fu\">qt<\/span>(<span class=\"fl\">0.025<\/span>,<span class=\"dv\">35<\/span>)<\/span>\r\n<span id=\"cb147-2\"><span class=\"do\">## [1] -2.030108<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb147-3\"><span class=\"fu\">qt<\/span>(<span class=\"fl\">0.975<\/span>,<span class=\"dv\">35<\/span>)<\/span>\r\n<span id=\"cb147-4\"><span class=\"do\">## [1] 2.030108<\/span><\/span><\/code><\/pre>\r\n<\/div>\r\nWir k\u00f6nnen in R auch sehr einfach direkt den empirischen p-Wert bestimmen. Hierf\u00fcr nutzen wir den Befehl <em>pt<\/em> und setzen den jeweiligen gefundenen empirischen t-Wert ein.\r\n<div id=\"cb148\" class=\"sourceCode\">\r\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb148-1\"><span class=\"fu\">pt<\/span>(<span class=\"sc\">-<\/span><span class=\"dv\">2<\/span>,<span class=\"dv\">35<\/span>)<\/span>\r\n<span id=\"cb148-2\"><span class=\"do\">## [1] 0.02665383<\/span><\/span><\/code><\/pre>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<div id=\"\u00fcbung-4.5\" class=\"section level2 hasAnchor\">\r\n<h1>\u00dcbung<\/h1>\r\nErmitteln Sie den kritischen t-Wert f\u00fcr einen einseitigen t-Test mit einem Signifikanzniveau von 1 % und 120 Freiheitsgraden\r\n\r\nBerechnen Sie den p-Wert f\u00fcr einen t-Wert von -2 bei 4 Freiheitsgraden.\r\n\r\nDie L\u00f6sung zu dieser \u00dcbungsaufgabe gibt es im neuen Buch<a href=\"https:\/\/amzn.to\/3MLBUb8\"> Statistik mit R &amp; RStudio<\/a>.\r\n\r\n<\/div>\r\n<div id=\"alternative-zum-t-test-bayes-factor-analysis\" class=\"section level2 hasAnchor\">\r\n<h1>Alternative zum t-Test: Bayes Factor Analysis<\/h1>\r\nWir wiederholen unsere Analyse zur Wunderpille (Messwiederholung) mit einem bayesischen Verfahren - Dem sog. Bayes Factor. Der Bayes Factor (BF) dr\u00fcckt das Verh\u00e4ltnis der Wahrscheinlichkeit der Alternativhypothese zur Wahrscheinlichkeit der Nullhypothese aus. Ein BF&gt;1 sagt aus, dass die Daten unter Annahme der H1 wahrscheinlicher sind. Ein BF&lt;1 sagt aus, dass die Daten unter Annahme der H0 wahrscheinlicher sind.\r\nEin BF von 4 sagt z. B. aus, dass das beobachtete Ergebnis 4-mal wahrscheinlicher unter Annahme der H1 ist als unter Annahme der H0. Gr\u00f6\u00dfter Vorteil des BF im Vergleich zum p-Wert: Die Stichprobengroesse verf\u00e4lscht hier das Ergebnis nicht!\r\n<div id=\"cb149\" class=\"sourceCode\">\r\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb149-1\"><span class=\"fu\">library<\/span>(BayesFactor)<\/span><\/code><\/pre>\r\n<\/div>\r\nWir nutzen die Funktion ttestBF() mit x = Werte am ersten Messpunkt und y = Werte am zweiten Messpunkt -&gt; Diese m\u00fcssen also im Wide-Format vorliegen.\r\n<div id=\"cb150\" class=\"sourceCode\">\r\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb150-1\">WP_wide<span class=\"ot\">&lt;-<\/span><span class=\"fu\">unstack<\/span>(Wunderpille)  <span class=\"co\">#Bringt die Daten in das Wide Format<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb150-2\"><\/span>\r\n<span id=\"cb150-3\"><span class=\"fu\">ttestBF<\/span>(<span class=\"at\">x =<\/span> WP_wide<span class=\"sc\">$<\/span>mit.Pille, <span class=\"at\">y =<\/span> WP_wide<span class=\"sc\">$<\/span>ohne.Pille, <span class=\"at\">paired=<\/span><span class=\"cn\">TRUE<\/span>, <span class=\"at\">rscale=<\/span><span class=\"st\">\"wide\"<\/span>) <\/span>\r\n<span id=\"cb150-4\"><span class=\"do\">## Bayes factor analysis<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb150-5\"><span class=\"do\">## --------------<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb150-6\"><span class=\"do\">## [1] Alt., r=1 : 19.88331 \u00b10%<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb150-7\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb150-8\"><span class=\"do\">## Against denominator:<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb150-9\"><span class=\"do\">##   Null, mu = 0 <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb150-10\"><span class=\"do\">## ---<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb150-11\"><span class=\"do\">## Bayes factor type: BFoneSample, JZS<\/span><\/span><\/code><\/pre>\r\n<\/div>\r\nPaired=True gibt an, dass es sich um ein Messwiederholungsdesign handelt (Funktion kann auch f\u00fcr unabh\u00e4ngige Daten verwendet werden)\r\nrscale=\u201cwide\u201dgibt an, dass die Funktion die Effektst\u00e4rke der Alternativhypothese nicht korrigiert (default ist eine Korrektur auf 0.7 Standardabweichungen)\r\n\r\nInterpretation: Die beobachteten Ergebnisse sind rund 20-mal wahrscheinlicher unter der H1 (Pille wirkt) als unter der H0 (Pille wirkt nicht)\r\n\r\n<\/div>","rendered":"<h1>Mittelwertsvergleiche<\/h1>\n<div id=\"vorbereitung-2\" class=\"section level2 hasAnchor\">\n<h1>Vorbereitung<\/h1>\n<p>Datensatz einlesen<\/p>\n<div id=\"cb128\" class=\"sourceCode\">\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb128-1\"><span class=\"fu\">load<\/span>(<span class=\"st\">\"WPStudis.RData\"<\/span>)<\/span><\/code><\/pre>\n<\/div>\n<p>Wir schalten die wissenschaftliche Notation aus, damit uns auch alle Vor- und Nachkommastellen angezeigt werden (Diese werden sonst durch e+10 Notationen abgek\u00fcrzt)<\/p>\n<div id=\"cb129\" class=\"sourceCode\">\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb129-1\"><span class=\"fu\">options<\/span>(<span class=\"at\">scipen =<\/span> <span class=\"dv\">999<\/span>)<\/span><\/code><\/pre>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"t-tests-f\u00fcr-eine-stichprobe\" class=\"section level2 hasAnchor\">\n<h1>t-Tests f\u00fcr eine Stichprobe<\/h1>\n<p>Ein t-Test f\u00fcr eine Stichprobe ist ein statistischer Test, mit dem festgestellt werden kann, ob sich der Mittelwert einer Grundgesamtheit von einem bestimmten Wert (meist dem bekannten Mittelwert der Population) unterscheidet. Die Nullhypothese des t-Tests mit einer Stichprobe lautet, dass der Mittelwert der Stichprobe gleich dem Mittelwert der Grundgesamtheit ist. Die Alternativhypothese lautet, dass der Mittelwert der Stichprobe vom Mittelwert der Grundgesamtheit abweicht.<\/p>\n<p>Beim t-Test wird der berechnete t-Wert mit einem kritischen Wert aus der t-Verteilungstabelle auf der Grundlage des Stichprobenumfangs und des Signifikanzniveaus (Alpha) verglichen. Ist der berechnete t-Wert gr\u00f6\u00dfer als der kritische Wert, deutet dies darauf hin, dass der Mittelwert der Grundgesamtheit von dem angenommenen Wert abweicht, und die Nullhypothese wird verworfen. Wenn der berechnete t-Wert kleiner als der kritische Wert ist, deutet dies darauf hin, dass sich der Mittelwert der Grundgesamtheit nicht von dem hypothetischen Wert unterscheidet, und die Nullhypothese wird nicht zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n<p>In R k\u00f6nnen Sie die Funktion t.test() verwenden, um einen t-Test f\u00fcr eine Stichprobe durchzuf\u00fchren. Sie ben\u00f6tigt mehrere Argumente wie den Datensatz, den Hypothesenwert, die Alternativhypothese und das Signifikanzniveau.<\/p>\n<p><strong>Beispiel<\/strong><br \/>\nDie 18- bis 25-j\u00e4hrigen Frauen in Deutschland haben aktuell eine durchschnittliche Gr\u00f6\u00dfe von 166 Zentimetern. Wir wollen pr\u00fcfen, ob sich die weiblichen Studierenden im Datensatz vom Bundesdurchschnitt unterscheiden.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst m\u00fcssen wir die Voraussetzungen pr\u00fcfen. Diese sind im Einstichproben-Fall:<\/p>\n<ol style=\"list-style-type: decimal;\">\n<li>Intervallskalierung. Dies ist bei der Koerpergroesse gegeben<\/li>\n<li>Normalverteilung. Diese darf bei n&gt;30 nach dem zentralen Grenzwerttheorem f\u00fcr die Wahrscheinlichkeitsverteilung angenommen werden.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wir brauchen zun\u00e4chst eine Variable, die nur die weiblichen Studierenden enth\u00e4lt. Hierf\u00fcr nutzen wir die <em>which<\/em> Funktion in der Index Notation (eckige Klammern).<\/p>\n<div id=\"cb130\" class=\"sourceCode\">\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb130-1\">WP_Studentinnen <span class=\"ot\">&lt;-<\/span> WPStudis<span class=\"sc\">$<\/span>F4_Koerpergroesse[<span class=\"fu\">which<\/span>(WPStudis<span class=\"sc\">$<\/span>F3_Geschlecht<span class=\"sc\">==<\/span><span class=\"st\">\"Weiblich\"<\/span>)]<\/span><\/code><\/pre>\n<\/div>\n<p>Nun k\u00f6nnen wir den t-Test durchf\u00fchren. Hierzu geben wir als erstes Argument die Variable an, gefolgt von \u201cmu\u201d, das f\u00fcr den Mittelwert der Population steht und dem griechischen \u00b5 (mi) entspicht. Dieser Wert muss bekannt sein, nur dann k\u00f6nnen wir einen t-Test f\u00fcr eine Stichprobe berechnen.<\/p>\n<div id=\"cb131\" class=\"sourceCode\">\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb131-1\"><span class=\"fu\">t.test<\/span>(WP_Studentinnen, <span class=\"at\">mu=<\/span><span class=\"dv\">166<\/span>)<\/span>\r\n<span id=\"cb131-2\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb131-3\"><span class=\"do\">##  One Sample t-test<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb131-4\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb131-5\"><span class=\"do\">## data:  WP_Studentinnen<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb131-6\"><span class=\"do\">## t = 2.3598, df = 76, p-value = 0.02085<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb131-7\"><span class=\"do\">## alternative hypothesis: true mean is not equal to 166<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb131-8\"><span class=\"do\">## 95 percent confidence interval:<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb131-9\"><span class=\"do\">##  166.2553 169.0174<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb131-10\"><span class=\"do\">## sample estimates:<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb131-11\"><span class=\"do\">## mean of x <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb131-12\"><span class=\"do\">##  167.6364<\/span><\/span><\/code><\/pre>\n<\/div>\n<p>Das Ergebnis ist ein t-Wert von 2,36 bei 76 Freiheitsgraden. Diesen Wert k\u00f6nnten Sie mit einem kritischen t-Wert vergleichen, den Sie in einer Tabelle der t-Verteilung finden (z. B. im Anhang unter www.satistikgrundlagen.de). Alternativ und deutlich einfacher ist die Interpretation des p-Werts. Ist der p-Wert kleiner als das gew\u00e4hlte Signifikanzniveau (in der Regel 0,05), k\u00f6nnen Sie die Nullhypothese, dass der Stichprobenmittelwert gleich dem Populations-Mittelwert ist, ablehnen. Da hier der Wert 0,02 ist, k\u00f6nnen wir also sagen, dass sich die weiblichen Studierenden im Datensatz hinsichtlich ihrer K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe signifikant vom Bundesdurchschnitt unterscheiden.<\/p>\n<h1><strong>Einseitiger t-Test<\/strong><\/h1>\n<p>Bei einem einseitigen t-Test kann die Alternativhypothese als \u201ckleiner\u201d oder \u201cgr\u00f6\u00dfer\u201d angegeben werden, um die Richtung des Unterschieds zwischen dem Mittelwert der Grundgesamtheit und dem Stichproben-Wert anzugeben.<\/p>\n<p>Wenn die Alternativhypothese als \u201cless\u201d angegeben wird, bedeutet dies, dass angenommen wird, dass der Mittelwert der Stichprobe kleiner ist als der Populations-Wert ist. Wenn die Alternativhypothese mit \u201cgreater\u201d angegeben wird, bedeutet dies, dass der Mittelwert der Stichprobe gr\u00f6\u00dfer als der Populations-Wert angenommen wird. In diesem Fall sucht der Test nach Beweisen daf\u00fcr, dass der Mittelwert der Stichprobe h\u00f6her ist als der Populations-Wert.<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen die Alternativhypothese in der t.test()-Funktion von R durch Verwendung des <em>alternative<\/em> Arguments angeben.<\/p>\n<p>Wenn wir die Hypothese testen wollen, ob die WP-Studentinnen gr\u00f6\u00dfer sind als der Bundesdurchschnitt, geht das so:<\/p>\n<div id=\"cb132\" class=\"sourceCode\">\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb132-1\"><span class=\"fu\">t.test<\/span>(WP_Studentinnen, <span class=\"at\">mu=<\/span><span class=\"dv\">166<\/span>, <span class=\"at\">alternative=<\/span><span class=\"st\">\"greater\"<\/span>)<\/span>\r\n<span id=\"cb132-2\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb132-3\"><span class=\"do\">##  One Sample t-test<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb132-4\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb132-5\"><span class=\"do\">## data:  WP_Studentinnen<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb132-6\"><span class=\"do\">## t = 2.3598, df = 76, p-value = 0.01043<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb132-7\"><span class=\"do\">## alternative hypothesis: true mean is greater than 166<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb132-8\"><span class=\"do\">## 95 percent confidence interval:<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb132-9\"><span class=\"do\">##  166.4817      Inf<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb132-10\"><span class=\"do\">## sample estimates:<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb132-11\"><span class=\"do\">## mean of x <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb132-12\"><span class=\"do\">##  167.6364<\/span><\/span><\/code><\/pre>\n<\/div>\n<p>Der p-Wert des einseitigen Tests entspricht dem halben p-Wert des zweiseitigen Tests. Daher \u00e4ndert sich nichts an der Interpretation des Tests (siehe oben)<\/p>\n<p>Einseitige Tests sollten jedoch fundiert theoretisch begr\u00fcndet sein. Im Zweifel sollten Sie daher immer einen zweiseitigen Test durchf\u00fchren.<\/p>\n<p>In diesem Video zeige ich, wie das in R funktioniert:<\/p>\n<div class=\"vembedr\" style=\"margin: auto;\">\n<div><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/GYbhi238jEI\" width=\"533\" height=\"300\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\" data-external=\"1\"><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"\u00fcbung-4.1\" class=\"section level2 hasAnchor\">\n<h1>\u00dcbung<\/h1>\n<p>F\u00fchren Sie einen einseitigen Hypothesentest f\u00fcr die Hypothese durch: Studierende brauchen ein groesseres Einkommen zum Gl\u00fccklichsein, als die Population. Der Mittelwert des Einkommens zum Gl\u00fccklichsein in der Population wurde in einer repr\u00e4sentativen Befragung ermittelt: 1.620 EUR.<\/p>\n<p>Wie w\u00e4re das Ergebnis, wenn wir zweiseitig testen?<\/p>\n<p>Die L\u00f6sung zu dieser \u00dcbungsaufgabe gibt es im neuen Buch<a href=\"https:\/\/amzn.to\/3MLBUb8\"> Statistik mit R &amp; RStudio<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/amzn.to\/3MLBUb8\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1822\" src=\"http:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2023\/04\/rbuch_amz3.png\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"577\" srcset=\"https:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2023\/04\/rbuch_amz3.png 900w, https:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2023\/04\/rbuch_amz3-300x192.png 300w, https:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2023\/04\/rbuch_amz3-768x492.png 768w, https:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2023\/04\/rbuch_amz3-65x42.png 65w, https:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2023\/04\/rbuch_amz3-225x144.png 225w, https:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2023\/04\/rbuch_amz3-350x224.png 350w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/a><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"t-tests-f\u00fcr-unabh\u00e4ngige-stichproben\" class=\"section level2 hasAnchor\">\n<h1>t-Tests f\u00fcr unabh\u00e4ngige Stichproben<\/h1>\n<p>Ein unabh\u00e4ngiger t-Test ist ein statistisches Verfahren, mit dem festgestellt werden kann, ob ein signifikanter Unterschied zwischen den Mittelwerten zweier unabh\u00e4ngiger Gruppen besteht. Er wird verwendet, um die Mittelwerte zweier Datengruppen zu vergleichen und festzustellen, ob es einen statistisch signifikanten Unterschied zwischen den Mittelwerten der beiden Gruppen gibt. Der t-Test setzt voraus, dass die Daten metrisch skaliert sind und in beiden Gruppen normal verteilt sind. Zudem m\u00fcssen die Varianzen der beiden Gruppen gleich sein, also Varianzhomogenit\u00e4t vorliegen.<\/p>\n<p><strong>Beispiel<\/strong><\/p>\n<p>Wir wollen herausfinden, ob sich die Zufriedenheit (F21_01_Zufriedenheit_Leben) zwischen Studierenden, die Single sind und Studierenden, die in einer Partnerschaft leben, unterscheidet (F19_Partnerschaft)<\/p>\n<p><strong>Deskriptive Analyse<\/strong><\/p>\n<p>Wir wollen zun\u00e4chst deskriptiv betrachten, ob sich die Mittelwerte in beiden Gruppen unterscheiden.<\/p>\n<p>Mit der <em>tapply<\/em> Funktion k\u00f6nnen wir die Mittelwerte tabellarisch vergleichen.<\/p>\n<div id=\"cb133\" class=\"sourceCode\">\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb133-1\"><span class=\"fu\">tapply<\/span>(WPStudis<span class=\"sc\">$<\/span>F21_01_Zufriedenheit_Leben,WPStudis<span class=\"sc\">$<\/span>F19_Partnerschaft, mean, <span class=\"at\">na.rm =<\/span> <span class=\"cn\">TRUE<\/span>)<\/span>\r\n<span id=\"cb133-2\"><span class=\"do\">##     Nein       JA <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb133-3\"><span class=\"do\">## 3.736842 4.058824<\/span><\/span><\/code><\/pre>\n<\/div>\n<p>Ausf\u00fchrlichere Variante aus dem <em>psych<\/em> Paket:<\/p>\n<div id=\"cb134\" class=\"sourceCode\">\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb134-1\"><span class=\"fu\">library<\/span>(psych)<\/span>\r\n<span id=\"cb134-2\"><span class=\"fu\">describeBy<\/span>(WPStudis<span class=\"sc\">$<\/span>F21_01_Zufriedenheit_Leben,WPStudis<span class=\"sc\">$<\/span>F19_Partnerschaft, <span class=\"at\">mat=<\/span><span class=\"cn\">TRUE<\/span>)<\/span>\r\n<span id=\"cb134-3\"><span class=\"do\">##     item group1 vars  n     mean        sd median  trimmed mad min<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb134-4\"><span class=\"do\">## X11    1   Nein    1 38 3.736842 0.8909215      4 3.812500   0   1<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb134-5\"><span class=\"do\">## X12    2     JA    1 51 4.058824 0.6453453      4 4.097561   0   1<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb134-6\"><span class=\"do\">##     max range       skew  kurtosis         se<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb134-7\"><span class=\"do\">## X11   5     4 -0.8232281 0.8565148 0.14452655<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb134-8\"><span class=\"do\">## X12   5     4 -1.8008958 8.1210900 0.09036642<\/span><\/span><\/code><\/pre>\n<\/div>\n<p><strong>Voraussetzungen pr\u00fcfen<\/strong><\/p>\n<p><strong>Skalenniveau<\/strong><br \/>\nZufriedenheit mit dem Leben k\u00f6nnte auch als ordinal skaliert betrachtet werden, da es nur f\u00fcnf verschiedene Auspr\u00e4gungen hat (0 = sehr unzufrieden bis 5 = sehr zufrieden). Da solche Skalen in der Praxis oft als intervallskaliert angenommen werden (per Fiat messung), machen wir es im Folgenden auch so.<\/p>\n<p><strong>Normalit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Alternativen zur Pr\u00fcfung auf Normalit\u00e4t:<\/p>\n<ol style=\"list-style-type: decimal;\">\n<li>Histogramm der Verteilung der beiden Gruppen anzeigen lassen, um die Normalit\u00e4t der Daten optisch zu beurteilen<\/li>\n<li>Einen Test der Verteilung durchf\u00fchren z. B. Kolmogorov-Smirnov-Test oder Shapiro-Wilk Test (<em>shapiro.test() <\/em>)<\/li>\n<\/ol>\n<p>Aufgrund der Gr\u00f6\u00dfe der Stichprobe jedoch in diesem Fall vernachl\u00e4ssigbar. Da beide Gruppen gr\u00f6\u00dfer als n&gt;30 sind, kann die Normalverteilung der Wahrscheinlichkeitsverteilung nach dem zentralen Grenzwerttheorem angenommen werden.<\/p>\n<p>Hinweis: Aktuelle Forschung zeigt zunehmend, dass der T-Test auch bei Stichprobengr\u00f6\u00dfen unter 30 bei moderater Nicht-Normalit\u00e4t verl\u00e4sslich ist, solange keine ausgepr\u00e4gten Ausrei\u00dfer bestehen, und erzielt in der Regel eine h\u00f6here Power als der Wilcoxon-Test.<a class=\"footnote\" title=\"Rasch, D., Kubinger, K. D., &amp; Moder, K. (2011). \u201cThe two-sample t test: Pre-testing its assumptions does not pay off.\u201d Statistical Papers, 52(1), 219\u2013231.\" id=\"return-footnote-1746-1\" href=\"#footnote-1746-1\" aria-label=\"Footnote 1\"><sup class=\"footnote\">[1]<\/sup><\/a><\/p>\n<div id=\"cb135\" class=\"sourceCode\">\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb135-1\"><span class=\"fu\">table<\/span> (WPStudis<span class=\"sc\">$<\/span>F19_Partnerschaft)<\/span>\r\n<span id=\"cb135-2\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb135-3\"><span class=\"do\">## Nein   JA <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb135-4\"><span class=\"do\">##   39   52<\/span><\/span><\/code><\/pre>\n<\/div>\n<p><strong>Varianzhomogenit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Wir haben schon verschiedene Methoden kennengelernt, Mittelwerte und Varianzen grafisch zu vergleichen. Zum Beispiel mit Boxplots.<\/p>\n<div id=\"cb136\" class=\"sourceCode\">\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb136-1\"><span class=\"fu\">boxplot<\/span>(F21_01_Zufriedenheit_Leben <span class=\"sc\">~<\/span> F19_Partnerschaft, <span class=\"at\">data=<\/span>WPStudis)<\/span><\/code><\/pre>\n<\/div>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/statistikgrundlagen.de\/_main_files\/figure-html\/unnamed-chunk-159-1.png\" width=\"672\" alt=\"image\" \/><\/p>\n<p>Besser als die grafische Analyse ist hier der Levene-Test als objektives Entscheidungskriterium f\u00fcr die Varianzhomogenit\u00e4t.<\/p>\n<p>Hierzu nutzen wir die Funktion <em>leveneTest()<\/em> aus dem Paket <em>car<\/em>, welches wir nat\u00fcrlich zun\u00e4chst laden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Die Notation entspricht dem t-Test: AV ~ UV (also Gruppe\/Bedingung). Beim Levene-Test wird auf Varianzhomogenit\u00e4t geprueft und das Ergebnis sollte <strong>nicht<\/strong> signifikant werden. Wenn das Ergebnis signifikant wird, dann sollte im n\u00e4chsten Schritt ein t-Test mit sogenannter Welch-Korrektur durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>F\u00fchren wir nun den Test f\u00fcr unser Beispiel durch.<\/p>\n<div id=\"cb137\" class=\"sourceCode\">\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb137-1\"><span class=\"fu\">library<\/span>(car)<\/span>\r\n<span id=\"cb137-2\"><span class=\"fu\">leveneTest<\/span>(F21_01_Zufriedenheit_Leben <span class=\"sc\">~<\/span> F19_Partnerschaft, <span class=\"at\">data=<\/span>WPStudis) <\/span>\r\n<span id=\"cb137-3\"><span class=\"do\">## Levene's Test for Homogeneity of Variance (center = median)<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb137-4\"><span class=\"do\">##       Df F value  Pr(&gt;F)  <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb137-5\"><span class=\"do\">## group  1  4.2869 0.04137 *<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb137-6\"><span class=\"do\">##       87                  <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb137-7\"><span class=\"do\">## ---<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb137-8\"><span class=\"do\">## Signif. codes:  0 '***' 0.001 '**' 0.01 '*' 0.05 '.' 0.1 ' ' 1<\/span><\/span><\/code><\/pre>\n<\/div>\n<p>Auf dem \u00fcblichen Signifikanzniveau von 0,05 wird der Levene-Test hier signifikant. Wir m\u00fcssen also im Folgenden darauf achten, dass wir den t-Test durchf\u00fchren, der keine Varianzhomogenit\u00e4t voraussetzt (Welch-Korrektur).<\/p>\n<p><strong>t-Test durchf\u00fchren<\/strong><\/p>\n<p>Hinweis: <em>var.equal=FALSE<\/em> (also die korrigierte Version) ist die Voreinstellung &#8211; d.\u00a0h. wir brauchen keinen zus\u00e4tzlichen Befehl. Wenn Varianzhomogenit\u00e4t vorliegt, kann der klassische t-Test mit dem Argument <em>var.equal=TRUE<\/em> angefordert werden.<\/p>\n<div id=\"cb138\" class=\"sourceCode\">\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb138-1\"><span class=\"fu\">t.test<\/span>(F21_01_Zufriedenheit_Leben <span class=\"sc\">~<\/span> F19_Partnerschaft, <span class=\"at\">data=<\/span>WPStudis) <\/span>\r\n<span id=\"cb138-2\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb138-3\"><span class=\"do\">##  Welch Two Sample t-test<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb138-4\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb138-5\"><span class=\"do\">## data:  F21_01_Zufriedenheit_Leben by F19_Partnerschaft<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb138-6\"><span class=\"do\">## t = -1.889, df = 64.311, p-value = 0.0634<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb138-7\"><span class=\"do\">## alternative hypothesis: true difference in means between group Nein and group JA is not equal to 0<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb138-8\"><span class=\"do\">## 95 percent confidence interval:<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb138-9\"><span class=\"do\">##  -0.66246744  0.01850459<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb138-10\"><span class=\"do\">## sample estimates:<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb138-11\"><span class=\"do\">## mean in group Nein   mean in group JA <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb138-12\"><span class=\"do\">##           3.736842           4.058824<\/span><\/span><\/code><\/pre>\n<\/div>\n<p>Wir erhalten einen t-Wert von -1.889 bei 64,3 Freiheitsgraden. Die ungeraden Freiheitsgrade entstehen dabei durch die Welch-Korrektur. Der p-Wert liegt bei 0.06 und wir k\u00f6nnen daher beim \u00fcblichen Signifikanzniveau von 0.05 die Nullhypothese nicht ablehnen. Der Test wird nicht signifikant und wir k\u00f6nnen also nicht sagen, dass sich Studierende, die Single sind und solche, die in Partnerschaft leben, hinsichtlich ihrer Lebenszufriedenheit unterscheiden.<\/p>\n<h1><strong>Effektst\u00e4rke berechnen<\/strong><\/h1>\n<p>In diesem Beispiel wird der Test nicht signifikant, daher w\u00fcrden wir hier auch keine Effektst\u00e4rke berechnen. Grunds\u00e4tzlich ist die Berechnung der Effektgr\u00f6\u00dfe nach einem t-Test jedoch wichtig, weil sie eine Sch\u00e4tzung der Gr\u00f6\u00dfe des Unterschieds zwischen den Mittelwerten zweier Gruppen liefert und es Ihnen erm\u00f6glicht, die Ergebnisse des t-Tests in den Kontext der praktischen Bedeutung des Unterschieds zu stellen.<\/p>\n<p>Effektgr\u00f6\u00dfenma\u00dfe wie Cohen\u2019s d k\u00f6nnen nach einem t-Test berechnet werden, um Ihnen eine Vorstellung von der Gr\u00f6\u00dfe des Unterschieds zwischen den Mittelwerten der verglichenen Gruppen zu geben. Eine kleine Effektgr\u00f6\u00dfe kann beispielsweise darauf hindeuten, dass der t-Test zwar einen statistisch signifikanten Unterschied zwischen den Gruppen gefunden hat, der Unterschied jedoch praktisch nicht signifikant ist. Andererseits kann eine gro\u00dfe Effektgr\u00f6\u00dfe darauf hinweisen, dass der Unterschied zwischen den Gruppen sowohl statistisch signifikant als auch praktisch bedeutsam ist.<\/p>\n<h1><strong>Effektgroesse Cohens d<\/strong><\/h1>\n<p>Am einfachsten kann die Effektst\u00e4rke Cohens d mit dem Paket <em>effsize<\/em> und die Funktion <em>cohen.d()<\/em> bestimmt werden.<\/p>\n<p>Da es die Funktion <em>cohen.d()<\/em> auch im Paket <em>psych<\/em> gibt bestimmen wir hier mit \u201ceffsize::\u201d welches Paket genutzt werden soll.<\/p>\n<div id=\"cb139\" class=\"sourceCode\">\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb139-1\"><span class=\"fu\">library<\/span>(effsize)<\/span>\r\n<span id=\"cb139-2\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb139-3\"><span class=\"do\">## Attache Paket: 'effsize'<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb139-4\"><span class=\"do\">## Das folgende Objekt ist maskiert 'package:psych':<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb139-5\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb139-6\"><span class=\"do\">##     cohen.d<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb139-7\">effsize<span class=\"sc\">::<\/span><span class=\"fu\">cohen.d<\/span>(<span class=\"at\">d =<\/span> WPStudis<span class=\"sc\">$<\/span>F21_01_Zufriedenheit_Leben, <span class=\"at\">f =<\/span> WPStudis<span class=\"sc\">$<\/span>F19_Partnerschaft, <span class=\"at\">na.rm=<\/span><span class=\"cn\">TRUE<\/span>)<\/span>\r\n<span id=\"cb139-8\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb139-9\"><span class=\"do\">## Cohen's d<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb139-10\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb139-11\"><span class=\"do\">## d estimate: -0.4239098 (small)<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb139-12\"><span class=\"do\">## 95 percent confidence interval:<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb139-13\"><span class=\"do\">##       lower       upper <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb139-14\"><span class=\"do\">## -0.85450654  0.00668704<\/span><\/span><\/code><\/pre>\n<\/div>\n<p>Hierbei gibt <em>d<\/em> die abh\u00e4ngige Variable und <em>f<\/em> die unabh\u00e4ngige Variable oder gruppierungs Variable an.<\/p>\n<p>Nach Cohen (1988) ergibt d = 0.2 einen kleinen Effekt, d=0.5 einen mittleren und ab d=0.8 einen starken Effekt. Wir haben hier also einen kleinen Effekt vorliegen.<\/p>\n<p>Alternativ kann die Effektst\u00e4rke auch mit dem Paket <em>MBESS<\/em> und der Funktion <em>ci.smd<\/em> ermittelt werden. Hierzu m\u00fcssen Sie als Argumente die beiden Gruppengr\u00f6\u00dfen eingeben.<\/p>\n<div id=\"cb140\" class=\"sourceCode\">\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb140-1\"><span class=\"fu\">library<\/span>(MBESS)<\/span>\r\n<span id=\"cb140-2\"><span class=\"fu\">ci.smd<\/span>(<span class=\"at\">ncp=<\/span>t, <span class=\"at\">n.1=<\/span><span class=\"dv\">39<\/span>, <span class=\"at\">n.2=<\/span><span class=\"dv\">52<\/span>)<\/span>\r\n<span id=\"cb140-3\"><span class=\"do\">## $Lower.Conf.Limit.smd<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb140-4\"><span class=\"do\">## [1] -0.8379832<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb140-5\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb140-6\"><span class=\"do\">## $smd<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb140-7\"><span class=\"do\">## [1] -0.4194227<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb140-8\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb140-9\"><span class=\"do\">## $Upper.Conf.Limit.smd<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb140-10\"><span class=\"do\">## [1] 0.001442555<\/span><\/span><\/code><\/pre>\n<\/div>\n<h1><strong>Effektgroesse r<\/strong><\/h1>\n<p>Um die Effekt-St\u00e4rke ohne ein Package zu berechnen k\u00f6nnen wir einfach direkt die Formel der Effekt-groesse in R eingeben.<\/p>\n<p>Die Formel lautet: r &lt;- sqrt(t<sup>2\/(t<\/sup>2+df))<\/p>\n<div id=\"cb141\" class=\"sourceCode\">\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb141-1\">t<span class=\"ot\">&lt;-<\/span><span class=\"sc\">-<\/span><span class=\"fl\">1.98<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb141-2\">df<span class=\"ot\">&lt;-<\/span><span class=\"dv\">87<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb141-3\">r <span class=\"ot\">&lt;-<\/span> <span class=\"fu\">sqrt<\/span>(t<span class=\"sc\">^<\/span><span class=\"dv\">2<\/span><span class=\"sc\">\/<\/span>(t<span class=\"sc\">^<\/span><span class=\"dv\">2<\/span><span class=\"sc\">+<\/span>df))<\/span>\r\n<span id=\"cb141-4\"><span class=\"fu\">round<\/span>(r, <span class=\"dv\">3<\/span>)<\/span>\r\n<span id=\"cb141-5\"><span class=\"do\">## [1] 0.208<\/span><\/span><\/code><\/pre>\n<\/div>\n<p>Nach Cohen (1988) indiziert r = 0.1 einen kleinen Effekt, r=0.3 einen mittleren und r=0.5 einen starken Effekt (Entspricht dem Korrelationskoeffizienten r).<\/p>\n<p>Die Effektst\u00e4rke kann man \u00fcbrigens auch einfacher berechnen,Sie entspricht der Punktbiserialen Korrelation, also der Pearson Korrelation zwischen den Variablen:<\/p>\n<div id=\"cb142\" class=\"sourceCode\">\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb142-1\"><span class=\"fu\">cor<\/span>(WPStudis<span class=\"sc\">$<\/span>F21_01_Zufriedenheit_Leben,<span class=\"fu\">as.numeric<\/span>(WPStudis<span class=\"sc\">$<\/span>F19_Partnerschaft), <span class=\"at\">use=<\/span><span class=\"st\">\"complete.obs\"<\/span>, <span class=\"at\">method=<\/span><span class=\"st\">\"pearson\"<\/span>)<\/span>\r\n<span id=\"cb142-2\"><span class=\"do\">## [1] 0.2074638<\/span><\/span><\/code><\/pre>\n<\/div>\n<p>In diesem Video zeige ich wie das in R funktioniert:<\/p>\n<div class=\"vembedr\" style=\"margin: auto;\">\n<div><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/9FJt9o_scbE\" width=\"533\" height=\"300\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\" data-external=\"1\"><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"\u00fcbung-4.2\" class=\"section level2 hasAnchor\">\n<h1>\u00dcbung<\/h1>\n<p>Nutzen Sie hierf\u00fcr die Daten \u201canorexia\u201d (Magersucht) aus dem Package \u201cMASS\u201d.<\/p>\n<div id=\"cb143\" class=\"sourceCode\">\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb143-1\"><span class=\"fu\">library<\/span>(MASS)<\/span>\r\n<span id=\"cb143-2\">anorexia<\/span>\r\n<span id=\"cb143-3\"><span class=\"do\">##    Treat Prewt Postwt<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-4\"><span class=\"do\">## 1   Cont  80.7   80.2<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-5\"><span class=\"do\">## 2   Cont  89.4   80.1<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-6\"><span class=\"do\">## 3   Cont  91.8   86.4<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-7\"><span class=\"do\">## 4   Cont  74.0   86.3<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-8\"><span class=\"do\">## 5   Cont  78.1   76.1<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-9\"><span class=\"do\">## 6   Cont  88.3   78.1<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-10\"><span class=\"do\">## 7   Cont  87.3   75.1<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-11\"><span class=\"do\">## 8   Cont  75.1   86.7<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-12\"><span class=\"do\">## 9   Cont  80.6   73.5<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-13\"><span class=\"do\">## 10  Cont  78.4   84.6<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-14\"><span class=\"do\">## 11  Cont  77.6   77.4<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-15\"><span class=\"do\">## 12  Cont  88.7   79.5<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-16\"><span class=\"do\">## 13  Cont  81.3   89.6<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-17\"><span class=\"do\">## 14  Cont  78.1   81.4<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-18\"><span class=\"do\">## 15  Cont  70.5   81.8<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-19\"><span class=\"do\">## 16  Cont  77.3   77.3<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-20\"><span class=\"do\">## 17  Cont  85.2   84.2<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-21\"><span class=\"do\">## 18  Cont  86.0   75.4<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-22\"><span class=\"do\">## 19  Cont  84.1   79.5<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-23\"><span class=\"do\">## 20  Cont  79.7   73.0<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-24\"><span class=\"do\">## 21  Cont  85.5   88.3<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-25\"><span class=\"do\">## 22  Cont  84.4   84.7<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-26\"><span class=\"do\">## 23  Cont  79.6   81.4<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-27\"><span class=\"do\">## 24  Cont  77.5   81.2<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-28\"><span class=\"do\">## 25  Cont  72.3   88.2<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-29\"><span class=\"do\">## 26  Cont  89.0   78.8<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-30\"><span class=\"do\">## 27   CBT  80.5   82.2<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-31\"><span class=\"do\">## 28   CBT  84.9   85.6<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-32\"><span class=\"do\">## 29   CBT  81.5   81.4<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-33\"><span class=\"do\">## 30   CBT  82.6   81.9<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-34\"><span class=\"do\">## 31   CBT  79.9   76.4<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-35\"><span class=\"do\">## 32   CBT  88.7  103.6<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-36\"><span class=\"do\">## 33   CBT  94.9   98.4<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-37\"><span class=\"do\">## 34   CBT  76.3   93.4<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-38\"><span class=\"do\">## 35   CBT  81.0   73.4<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-39\"><span class=\"do\">## 36   CBT  80.5   82.1<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-40\"><span class=\"do\">## 37   CBT  85.0   96.7<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-41\"><span class=\"do\">## 38   CBT  89.2   95.3<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-42\"><span class=\"do\">## 39   CBT  81.3   82.4<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-43\"><span class=\"do\">## 40   CBT  76.5   72.5<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-44\"><span class=\"do\">## 41   CBT  70.0   90.9<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-45\"><span class=\"do\">## 42   CBT  80.4   71.3<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-46\"><span class=\"do\">## 43   CBT  83.3   85.4<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-47\"><span class=\"do\">## 44   CBT  83.0   81.6<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-48\"><span class=\"do\">## 45   CBT  87.7   89.1<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-49\"><span class=\"do\">## 46   CBT  84.2   83.9<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-50\"><span class=\"do\">## 47   CBT  86.4   82.7<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-51\"><span class=\"do\">## 48   CBT  76.5   75.7<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-52\"><span class=\"do\">## 49   CBT  80.2   82.6<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-53\"><span class=\"do\">## 50   CBT  87.8  100.4<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-54\"><span class=\"do\">## 51   CBT  83.3   85.2<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-55\"><span class=\"do\">## 52   CBT  79.7   83.6<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-56\"><span class=\"do\">## 53   CBT  84.5   84.6<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-57\"><span class=\"do\">## 54   CBT  80.8   96.2<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-58\"><span class=\"do\">## 55   CBT  87.4   86.7<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-59\"><span class=\"do\">## 56    FT  83.8   95.2<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-60\"><span class=\"do\">## 57    FT  83.3   94.3<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-61\"><span class=\"do\">## 58    FT  86.0   91.5<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-62\"><span class=\"do\">## 59    FT  82.5   91.9<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-63\"><span class=\"do\">## 60    FT  86.7  100.3<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-64\"><span class=\"do\">## 61    FT  79.6   76.7<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-65\"><span class=\"do\">## 62    FT  76.9   76.8<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-66\"><span class=\"do\">## 63    FT  94.2  101.6<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-67\"><span class=\"do\">## 64    FT  73.4   94.9<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-68\"><span class=\"do\">## 65    FT  80.5   75.2<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-69\"><span class=\"do\">## 66    FT  81.6   77.8<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-70\"><span class=\"do\">## 67    FT  82.1   95.5<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-71\"><span class=\"do\">## 68    FT  77.6   90.7<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-72\"><span class=\"do\">## 69    FT  83.5   92.5<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-73\"><span class=\"do\">## 70    FT  89.9   93.8<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-74\"><span class=\"do\">## 71    FT  86.0   91.7<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb143-75\"><span class=\"do\">## 72    FT  87.3   98.0<\/span><\/span><\/code><\/pre>\n<\/div>\n<p>In Spalte \u201cTreat\u201d wird angegeben, ob die Person der Kontrollgruppe \u201cCont\u201d, der Gruppe mit Cognitive Behavioural Treatment \u201cCBT\u201d oder der Gruppe mit Familiy Treatment \u201cFT\u201d angeh\u00f6rt. Aufgabe: Ermitteln Sie, ob das Cognitive Behavioural Treatment im Vergleich zur Kontrollgruppe einen Effekt zeigt.<\/p>\n<p>Die dritte Gruppe k\u00f6nnen wir aus den Daten l\u00f6schen:<\/p>\n<div id=\"cb144\" class=\"sourceCode\">\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb144-1\">anorexia_two <span class=\"ot\">&lt;-<\/span> anorexia[anorexia<span class=\"sc\">$<\/span>Treat<span class=\"sc\">==<\/span><span class=\"st\">\"CBT\"<\/span> <span class=\"sc\">|<\/span> anorexia<span class=\"sc\">$<\/span>Treat<span class=\"sc\">==<\/span><span class=\"st\">\"Cont\"<\/span>,]<\/span>\r\n<span id=\"cb144-2\">anorexia_two<span class=\"sc\">$<\/span>Treat<span class=\"ot\">&lt;-<\/span><span class=\"fu\">factor<\/span>(anorexia_two<span class=\"sc\">$<\/span>Treat)<\/span><\/code><\/pre>\n<\/div>\n<p>Hinweis: Nutzen Sie hierzu die Gewichtsdifferenz. Diese m\u00fcssen Sie berechnen.<\/p>\n<p>Die L\u00f6sung zu dieser \u00dcbungsaufgabe gibt es im neuen Buch<a href=\"https:\/\/amzn.to\/3MLBUb8\"> Statistik mit R &amp; RStudio<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/amzn.to\/3MLBUb8\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1822\" src=\"http:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2023\/04\/rbuch_amz1.png\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"577\" \/><\/a><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"t-test-fuer-abh\u00e4ngige-stichproben\" class=\"section level2 hasAnchor\">\n<h1>t-Test f\u00fcr abh\u00e4ngige Stichproben<\/h1>\n<p>Ein t-Test fuer abh\u00e4ngige Stichproben (auch abh\u00e4ngiger t-Test) ist ein statistischer Test zum Vergleich der Mittelwerte von zwei abh\u00e4ngigen Stichproben. Eine abh\u00e4ngige Stichprobe bedeutet meist, dass die gleichen Personen mehrmals gefragt oder getestet werden (sog. Messwiederholungs-Design). Der Test wird verwendet, wenn Sie wissen m\u00f6chten, ob die Mittelwerte zweier abh\u00e4ngiger Gruppen bzw. zweier Messzeitpunkte unterschiedlich sind. Sie k\u00f6nnten beispielsweise einen gepaarten t-Test verwenden, um festzustellen, ob der Mittelwertunterschied beim Blutdruck zwischen zwei Patientengruppen vor und nach einer Behandlung statistisch signifikant ist.<\/p>\n<p>Um einen gepaarten t-Test in R durchzuf\u00fchren, k\u00f6nnen Sie die Funktion t.test() verwenden. Die grundlegende Syntax ist identisch mit dem unabh\u00e4ngigen t-Test, nur dass zus\u00e4tzlich das Argument <em>paired=TRUE<\/em> verwendet wird.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"\u00fcbung-13\" class=\"section level2 hasAnchor\">\n<h1>\u00dcbung<\/h1>\n<p>Sie wollen die Wirksamkeit einer neuen Wunderpille zur Steigerung der Trinkfestigkeit \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Diese Pille gibt es \u00fcbrigens wirklich. In folgendem Video gibt es mehr Informationen zu der Wunderpille und wie diese wirklich klinisch getestet wurden. Die folgenden Daten sind jedoch frei erfunden.<\/p>\n<div class=\"vembedr\" style=\"margin: auto;\">\n<div><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/I3srIrKCXxE\" width=\"533\" height=\"300\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\" data-external=\"1\"><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<p>Sie entsenden eine Gruppe von 10 Personen an zwei Abenden auf den Stuttgarter Wasen und messen jeweils die getrunkene Menge Bier in Millilitern. Beim ersten Besuch erhalten 5 Personen die Pille und 5 nicht. Beim zweiten Besuch erhalten jeweils die anderen 5 die Pille.<\/p>\n<p>Daten einlesen:<\/p>\n<div id=\"cb145\" class=\"sourceCode\">\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb145-1\">Wunderpille<span class=\"ot\">&lt;-<\/span><span class=\"fu\">read.csv2<\/span>(<span class=\"at\">file=<\/span><span class=\"st\">\"Wunderpille.csv\"<\/span>)<\/span><\/code><\/pre>\n<\/div>\n<p>Achtung, wenn die Daten der Gruppen in zwei unterschiedlichen Spalten vorliegt (wide-Format), ist die Notation des t-Tests: <em>t.test(gruppe1, gruppe2, paired=TRUE)<\/em><\/p>\n<p>Frage 1: Warum ist dieses Versuchsdesign besser als ein Test mit unabh\u00e4ngigen Gruppen?<\/p>\n<p>Frage 2: F\u00fchren Sie einen t-Test durch, um die Frage zu beantworten, ob die Pille einen Effekt hat (Schritte von oben beachten)<\/p>\n<p>Frage 3: Wie w\u00e4re das Ergebnis, wenn wir gerichtet getestet h\u00e4tten (Wir gehen davon aus, dass die Pille wirkt)?<\/p>\n<p>Die L\u00f6sung zu dieser \u00dcbungsaufgabe gibt es im neuen Buch<a href=\"https:\/\/amzn.to\/3MLBUb8\"> Statistik mit R &amp; RStudio<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/amzn.to\/3MLBUb8\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1822\" src=\"http:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2023\/04\/rbuch_amz3.png\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"577\" srcset=\"https:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2023\/04\/rbuch_amz3.png 900w, https:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2023\/04\/rbuch_amz3-300x192.png 300w, https:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2023\/04\/rbuch_amz3-768x492.png 768w, https:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2023\/04\/rbuch_amz3-65x42.png 65w, https:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2023\/04\/rbuch_amz3-225x144.png 225w, https:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2023\/04\/rbuch_amz3-350x224.png 350w\" sizes=\"(max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/a><\/p>\n<\/div>\n<div id=\"ermittlung-der-notwendigen-stichprobengr\u00f6\u00dfe-bei-t-tests\" class=\"section level2 hasAnchor\">\n<h1>Ermittlung der notwendigen Stichprobengr\u00f6\u00dfe bei t-Tests<\/h1>\n<p>Nehmen wir an, Sie haben ein fiebersenkendes Medikament entwickelt. Dieses senkt das Fieber in ersten (Selbst-?)Versuchen um 2\u00b0Celsius. Die gepoolte Standardabweichung der K\u00f6rpertemperatur betr\u00e4gt 1,6\u00b0C. Die erwartete Effektgr\u00f6\u00dfe ist also ein Cohens d = 1,25 (Berechnung 2\/1,6 = 1,25)<\/p>\n<p>Wie viele Probanden brauchen Sie f\u00fcr einen klinischen Test mit zwei Stichproben (Kontrollgruppe und Experimentalgruppe) bei einem Signifikanzniveau von 5 %?<\/p>\n<p>Hierf\u00fcr nutzen wir den Power-Test <em>pwr.t.test<\/em> aus dem Paket <em>pwr<\/em>. Diese wird verwendet, um eine Power-Analyse f\u00fcr einen t-Test durchzuf\u00fchren. Die Power-Analyse ist eine statistische Methode zur Bestimmung des Stichprobenumfangs, der erforderlich ist, um einen statistisch signifikanten Unterschied zwischen zwei Gruppen mit einem bestimmten Vertrauensniveau festzustellen. Sie hilft dabei, die Wahrscheinlichkeit zu bestimmen, dass eine Studie einen echten Unterschied einer bestimmten Gr\u00f6\u00dfenordnung zwischen zwei Gruppen aufdeckt, falls dieser tats\u00e4chlich existiert.<\/p>\n<p>Die grundlegende Syntax f\u00fcr die Funktion <em>pwr.t.test()<\/em> lautet:<\/p>\n<p>pwr.t.test(d = effect_size, sig.level = significance_level, power = desired_power, type = \u201ctwo.sample\u201d, alternative = \u201ctwo.sided\u201d)<\/p>\n<p>Wobei gilt<\/p>\n<ul>\n<li>d: ist die Effektgr\u00f6\u00dfe, die ein Ma\u00df f\u00fcr die Gr\u00f6\u00dfe des Unterschieds zwischen den Mittelwerten der beiden Gruppen ist.<\/li>\n<li>sig.level: ist das Signifikanzniveau, das in der Regel auf 0,05 festgelegt ist.<\/li>\n<li>Power: ist die gew\u00fcnschte Testst\u00e4rke, die in der Regel auf 0,80 festgelegt ist.<br \/>\nTyp: ist der Testtyp, eingestellt auf \u201czwei.Stichproben\u201d f\u00fcr einen t-Test mit zwei Stichproben.<br \/>\nAlternative: ist die Alternativhypothese, die auf \u201czweiseitig\u201d oder \u201cgr\u00f6\u00dfer\u201d oder \u201ckleiner\u201d eingestellt wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Hier nun mit unseren Zahlen.<\/p>\n<div id=\"cb146\" class=\"sourceCode\">\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb146-1\"><span class=\"fu\">library<\/span>(pwr)<\/span>\r\n<span id=\"cb146-2\"><span class=\"fu\">pwr.t.test<\/span>(<span class=\"at\">d=<\/span><span class=\"fl\">1.25<\/span>,<span class=\"at\">sig.level=<\/span><span class=\"fl\">0.05<\/span>,<span class=\"at\">power=<\/span><span class=\"fl\">0.8<\/span>, <span class=\"at\">type=<\/span><span class=\"st\">\"two.sample\"<\/span>,<span class=\"at\">alternative=<\/span><span class=\"st\">\"two.sided\"<\/span>)<\/span>\r\n<span id=\"cb146-3\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb146-4\"><span class=\"do\">##      Two-sample t test power calculation <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb146-5\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb146-6\"><span class=\"do\">##               n = 11.0942<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb146-7\"><span class=\"do\">##               d = 1.25<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb146-8\"><span class=\"do\">##       sig.level = 0.05<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb146-9\"><span class=\"do\">##           power = 0.8<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb146-10\"><span class=\"do\">##     alternative = two.sided<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb146-11\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb146-12\"><span class=\"do\">## <\/span><span class=\"al\">NOTE<\/span><span class=\"do\">: n is number in *each* group<\/span><\/span><\/code><\/pre>\n<\/div>\n<p>F\u00fcr den klinischen Test sollten beide Gruppen mehr als 11 Personen gro\u00df sein.<\/p>\n<p>Randbemerkung: Die Testst\u00e4rke von 0.8 bedeutet, dass wir mit einem Beta-Fehler von 20 % leben k\u00f6nnen. Gerade in der klinischen Forschung ist dies jedoch ein sehr kritischer Wert (z. B. wenn es darum geht, ein neues Medikament zu finden).<\/p>\n<p>In diesem Video zeige ich, wie das in R funktioniert:<\/p>\n<div class=\"vembedr\" style=\"margin: auto;\">\n<div><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/N_gHuedaYHA\" width=\"533\" height=\"300\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\" data-external=\"1\"><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"\u00fcbung-4.4\" class=\"section level2 hasAnchor\">\n<h1>\u00dcbung<\/h1>\n<p>Nehmen wir an Sie wissen, dass das Medikament das Fieber nur um 0,2 Grad senkt (und damit praktisch wirkungslos ist). K\u00f6nnten Sie dennoch einen signifikanten klinischen Test erreichen? Was m\u00fcssten Sie tun?<\/p>\n<p>Die L\u00f6sung zu dieser \u00dcbungsaufgabe gibt es im neuen Buch<a href=\"https:\/\/amzn.to\/3MLBUb8\"> Statistik mit R &amp; RStudio<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"ermittlung-von-kritischen-werten-und-p-werten\" class=\"section level2 hasAnchor\">\n<h1>Ermittlung von kritischen Werten und p-Werten<\/h1>\n<p>Um zu einem Wert einer bekannten Verteilung (z,t,chi-quadrat) den zugeh\u00f6rigen p-Wert manuell zu ermitteln, gehen wir wie folgt vor:<\/p>\n<p>Nehmen wir beispielhaft an, wir wollen in einem zweiseitigen t-Test mit 35 Freiheitsgraden den kritischen t-Wert bei einem Signifikanzniveau von 5 % ermitteln:<\/p>\n<div id=\"cb147\" class=\"sourceCode\">\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb147-1\"><span class=\"fu\">qt<\/span>(<span class=\"fl\">0.025<\/span>,<span class=\"dv\">35<\/span>)<\/span>\r\n<span id=\"cb147-2\"><span class=\"do\">## [1] -2.030108<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb147-3\"><span class=\"fu\">qt<\/span>(<span class=\"fl\">0.975<\/span>,<span class=\"dv\">35<\/span>)<\/span>\r\n<span id=\"cb147-4\"><span class=\"do\">## [1] 2.030108<\/span><\/span><\/code><\/pre>\n<\/div>\n<p>Wir k\u00f6nnen in R auch sehr einfach direkt den empirischen p-Wert bestimmen. Hierf\u00fcr nutzen wir den Befehl <em>pt<\/em> und setzen den jeweiligen gefundenen empirischen t-Wert ein.<\/p>\n<div id=\"cb148\" class=\"sourceCode\">\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb148-1\"><span class=\"fu\">pt<\/span>(<span class=\"sc\">-<\/span><span class=\"dv\">2<\/span>,<span class=\"dv\">35<\/span>)<\/span>\r\n<span id=\"cb148-2\"><span class=\"do\">## [1] 0.02665383<\/span><\/span><\/code><\/pre>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"\u00fcbung-4.5\" class=\"section level2 hasAnchor\">\n<h1>\u00dcbung<\/h1>\n<p>Ermitteln Sie den kritischen t-Wert f\u00fcr einen einseitigen t-Test mit einem Signifikanzniveau von 1 % und 120 Freiheitsgraden<\/p>\n<p>Berechnen Sie den p-Wert f\u00fcr einen t-Wert von -2 bei 4 Freiheitsgraden.<\/p>\n<p>Die L\u00f6sung zu dieser \u00dcbungsaufgabe gibt es im neuen Buch<a href=\"https:\/\/amzn.to\/3MLBUb8\"> Statistik mit R &amp; RStudio<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"alternative-zum-t-test-bayes-factor-analysis\" class=\"section level2 hasAnchor\">\n<h1>Alternative zum t-Test: Bayes Factor Analysis<\/h1>\n<p>Wir wiederholen unsere Analyse zur Wunderpille (Messwiederholung) mit einem bayesischen Verfahren &#8211; Dem sog. Bayes Factor. Der Bayes Factor (BF) dr\u00fcckt das Verh\u00e4ltnis der Wahrscheinlichkeit der Alternativhypothese zur Wahrscheinlichkeit der Nullhypothese aus. Ein BF&gt;1 sagt aus, dass die Daten unter Annahme der H1 wahrscheinlicher sind. Ein BF&lt;1 sagt aus, dass die Daten unter Annahme der H0 wahrscheinlicher sind.<br \/>\nEin BF von 4 sagt z. B. aus, dass das beobachtete Ergebnis 4-mal wahrscheinlicher unter Annahme der H1 ist als unter Annahme der H0. Gr\u00f6\u00dfter Vorteil des BF im Vergleich zum p-Wert: Die Stichprobengroesse verf\u00e4lscht hier das Ergebnis nicht!<\/p>\n<div id=\"cb149\" class=\"sourceCode\">\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb149-1\"><span class=\"fu\">library<\/span>(BayesFactor)<\/span><\/code><\/pre>\n<\/div>\n<p>Wir nutzen die Funktion ttestBF() mit x = Werte am ersten Messpunkt und y = Werte am zweiten Messpunkt -&gt; Diese m\u00fcssen also im Wide-Format vorliegen.<\/p>\n<div id=\"cb150\" class=\"sourceCode\">\n<pre class=\"sourceCode r\"><code class=\"sourceCode r\"><span id=\"cb150-1\">WP_wide<span class=\"ot\">&lt;-<\/span><span class=\"fu\">unstack<\/span>(Wunderpille)  <span class=\"co\">#Bringt die Daten in das Wide Format<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb150-2\"><\/span>\r\n<span id=\"cb150-3\"><span class=\"fu\">ttestBF<\/span>(<span class=\"at\">x =<\/span> WP_wide<span class=\"sc\">$<\/span>mit.Pille, <span class=\"at\">y =<\/span> WP_wide<span class=\"sc\">$<\/span>ohne.Pille, <span class=\"at\">paired=<\/span><span class=\"cn\">TRUE<\/span>, <span class=\"at\">rscale=<\/span><span class=\"st\">\"wide\"<\/span>) <\/span>\r\n<span id=\"cb150-4\"><span class=\"do\">## Bayes factor analysis<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb150-5\"><span class=\"do\">## --------------<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb150-6\"><span class=\"do\">## [1] Alt., r=1 : 19.88331 \u00b10%<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb150-7\"><span class=\"do\">## <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb150-8\"><span class=\"do\">## Against denominator:<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb150-9\"><span class=\"do\">##   Null, mu = 0 <\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb150-10\"><span class=\"do\">## ---<\/span><\/span>\r\n<span id=\"cb150-11\"><span class=\"do\">## Bayes factor type: BFoneSample, JZS<\/span><\/span><\/code><\/pre>\n<\/div>\n<p>Paired=True gibt an, dass es sich um ein Messwiederholungsdesign handelt (Funktion kann auch f\u00fcr unabh\u00e4ngige Daten verwendet werden)<br \/>\nrscale=\u201cwide\u201dgibt an, dass die Funktion die Effektst\u00e4rke der Alternativhypothese nicht korrigiert (default ist eine Korrektur auf 0.7 Standardabweichungen)<\/p>\n<p>Interpretation: Die beobachteten Ergebnisse sind rund 20-mal wahrscheinlicher unter der H1 (Pille wirkt) als unter der H0 (Pille wirkt nicht)<\/p>\n<\/div>\n<hr class=\"before-footnotes clear\" \/><div class=\"footnotes\"><ol><li id=\"footnote-1746-1\"><strong data-start=\"1011\" data-end=\"1062\">Rasch, D., Kubinger, K. D., &amp; Moder, K. (2011).<\/strong> \u201cThe two-sample t test: Pre-testing its assumptions does not pay off.\u201d <em data-start=\"1134\" data-end=\"1154\">Statistical Papers<\/em>, 52(1), 219\u2013231. <a href=\"#return-footnote-1746-1\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 1\">&crarr;<\/a><\/li><\/ol><\/div>","protected":false},"author":1,"menu_order":4,"template":"","meta":{"pb_show_title":"on","pb_short_title":"","pb_subtitle":"","pb_authors":[],"pb_section_license":""},"chapter-type":[],"contributor":[],"license":[],"part":1725,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/1746"}],"collection":[{"href":"https:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters"}],"about":[{"href":"https:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/wp-json\/wp\/v2\/types\/chapter"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/1746\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1892,"href":"https:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/1746\/revisions\/1892"}],"part":[{"href":"https:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/wp-json\/pressbooks\/v2\/parts\/1725"}],"metadata":[{"href":"https:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/1746\/metadata\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1746"}],"wp:term":[{"taxonomy":"chapter-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapter-type?post=1746"},{"taxonomy":"contributor","embeddable":true,"href":"https:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/wp-json\/wp\/v2\/contributor?post=1746"},{"taxonomy":"license","embeddable":true,"href":"https:\/\/statistikgrundlagen.de\/ebook\/wp-json\/wp\/v2\/license?post=1746"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}